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„Times“-Schätzung: Sunak und Ehefrau verlieren 200 Millionen Pfund

12:28
19.05.2023
(dpa) - Der britische Premierminister Rishi Sunak und seine Ehefrau Akshata Murty haben nach Schätzungen der „Sunday Times“ im vergangenen Jahr gut 200 Millionen Pfund (230 Mio. Euro) verloren. Das seien mehr als 500.000 Pfund pro Tag, rechnete die Zeitung vor. Murty hält knapp ein Prozent der Anteile am indischen IT-Giganten Infosys, den ihr Vater mitgegründet hat. Der Aktienkurs des Konzerns sei um rund ein Fünftel gesunken, berichtete die „Sunday Times“.

Die „Times“ taxierte das Vermögen des Paares auf 529 Millionen Pfund, vor einem Jahr waren es demnach noch 730 Millionen Pfund. In der „Sunday Times Rich List“ der vermögendsten Briten fielen Sunak und Murty von Platz 222 auf 275. Sie seien aber immer noch die reichsten Bewohner der Downing Street in der Geschichte des Regierungssitzes, betonte die Zeitung.

Sunak hatte vor seiner politischen Karriere als Investmentbanker selbst sehr viel Geld verdient. Murty brachte aber noch einmal deutlich mehr Vermögen in die Ehe ein.

Der Wohlstand des Paares spielt in der politischen Debatte immer wieder eine Rolle. Derzeit laufen Untersuchungen gegen Sunak, ob er mögliche Interessenkonflikte verschwiegen hat. Murty hält Anteile an einem Unternehmen, das staatlich gefördert wurde. Schon als Finanzminister bekam Sunak wegen der finanziellen Interessen seiner Ehefrau Schwierigkeiten: Murty hatte von einem legalen Sonderstatus profitiert, der ihr erlaubte, Steuern in Indien statt in Großbritannien abzuführen. Als dies publik wurde, gab sie ihren Sonderstatus ab.

An der Spitze der „Rich List“ steht die Familie Hinduja, die den gleichnamigen indischen Mischkonzern besitzt und ihr geschätztes Vermögen auf 35 Milliarden Pfund deutlich erhöhen konnte.

Foto: Loic Venance / AFP Harrison Ford

Harrison Ford feiert Premiere von „Indiana Jones“ in Cannes

07:30
19.05.2023
(dpa) - Unter dem Jubel zahlreicher Fans ist US-Filmstar Harrison Ford am 18. Mai zur Premiere von „Indiana Jones and the Dial of Destiny“ auf dem roten Teppich in Cannes erschienen. Der 80-Jährige wurde von seiner Frau Calista Flockhart (58) begleitet. Dazu lief die ikonische Filmmusik von John Williams. Auch Regisseur James Mangold, Schauspielerin Phoebe Waller-Bridge und Mads Mikkelsen kamen nach Cannes.

Der fünfte Teil der legendären Filmreihe feiert Premiere bei den Filmfestspielen. In dem Film „Indiana Jones and the Dial of Destiny“, der größtenteils 1969 spielt, ist „Indy“ noch einmal auf der Jagd nach einem wertvollen Artefakt: Einem Rad, von dem manche Leute glauben, dass es den Lauf der Geschichte verändern kann. An seiner Seite ist diesmal seine Patentochter Helena (Waller-Bridge). Doch die beiden sind nicht die einzigen, die das Gerät suchen. Auch ein Wissenschaftler mit Nazi-Vergangenheit (Mikkelsen) will es in seinen Besitz bringen.

Der erste „Indiana Jones“-Film von Steven Spielberg und George Lucas, „Raiders of the Lost Ark“, erschien 1981 und wurde ein großer Erfolg. Weitere Teile der Abenteuerfilmreihe folgten 1984, 1989 und 2008. Beim fünften Teil führte Spielberg erstmals nicht selbst Regie. Das übernahm diesmal Mangold („Walk The Line“). Spielberg war als ausführender Produzent an Bord.