Bundesklimaschutzminister Robert Habeck mahnt Fortschritte beim Klimaschutz im Verkehr an. "Unser Sorgenkind ist der Verkehrsbereich, in dem die CO2-Emissionen erneut gestiegen sind", erklärt der Grünen-Politiker. Alle bisher vorgesehenen Maßnahmen reichen laut Habeck nicht, um die große CO2-Lücke zu schließen. Und anders als beim Gebäudebereich sei es bisher nicht gelungen, eine Perspektive zu entwickeln, die das ändert. "Hier besteht dringender Handlungsbedarf."
Habeck bezieht sich auf eine Studie der Denkfabrik Agora Energiewende zum Treibhausgasausstoß im vergangenen Jahr. Wie zuvor auch unter anderem der Expertenrat der Bundesregierung schreiben die Autoren, dass Deutschland seine Klimaziele für das Jahr 2030 zu verfehlen droht. Bis dahin soll der Ausstoß an Treibhausgasen um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 sinken.