Letztes Update:
20221222140117

13:01
21.12.2022
Bundeswirtschaftsminister Habeck erteilt den Forderungen aus der FDP nach einem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke in Deutschland über Mitte April hinaus eine Absage. Habeck sagt nach einem Treffen mit Verkehrsminister Volker Wissing auf die Frage, ob eine Laufzeitverlängerung ein Thema gewesen sei: "Das war heute nicht Thema und es wird auch nicht mehr Thema werden." Aus seiner Sicht habe Bundeskanzler Scholz "abschließend" entschieden, dass die Atomkraftwerke noch in diesem Winter genutzt werden und nicht darüber hinaus.
Eigentlich hätten die drei verbliebenen Atomkraftwerke am 31. Dezember vom Netz gehen sollen. Wegen der Energiekrise als Folge des Ukraine-Krieges wurde ihre Laufzeit bis zum 15. April verlängert, nach einem Machtwort von Scholz.

12:05
21.12.2022
UPDATE | Die Betreiber des Terminals für Flüssigerdgas (LNG) in Lubmin dürfen zumindest testweise Gas einspeisen. Das zuständige Schweriner Umweltministerium teilt mit, dass die Genehmigung für einen Testbetrieb vorliege. "Bei der Anlage in Lubmin geht es um hochkomplexe technische Abläufe, die vor einem Dauerbetrieb getestet werden müssen", wird Minister Till Backhaus zitiert. Er betont, dass es sich noch nicht um eine endgültige Genehmigung handele.
"Unsere Fachleute arbeiten unter Hochdruck an der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung. Ich gehe davon aus, dass wir im Januar 2023 mit einem Ergebnis der Prüfung rechnen können", heißt es weiter. Nach früheren Angaben des Ministeriums darf im Rahmen des Testbetriebs für vier Stunden am Tag das mit Schiffen transportierte LNG wieder in Gas umgewandelt und in das Netz eingespeist werden. Am Morgen war vor Rügen ein Tanker mit der ersten Ladung Flüssigerdgas für das Terminal in Lubmin eingetroffen. Die "Seapeak Hispania" hat nach Aussage des Unternehmens Deutsche Regas 140.000 Kubikmeter LNG aus Ägypten geladen. Sie habe ihren Ankerplatz östlich der Insel Rügen erreicht.

11:26
21.12.2022
Energiespartipp des Tages: Wenn die Heizung in der Wohnung ausfällt, kann es einige Zeit dauern, bis ein Handwerker kommen kann. Um sich währenddessen warmzuhalten, empfiehlt es sich, Fenster und Türen abzudichten, die Raumtemperatur möglichst lange aufrechtzuerhalten, regelmäßig zu lüften und weniger Räume zu nutzen.

Es ist wichtig, Lüftungsöffnungen bei gasbetriebenen Geräten nicht zu verschließen, um Lebensgefahr zu vermeiden. Wenn es draußen kalt ist, sollte man auch darauf achten, Wärmequellen wie Decken, Wärmflaschen oder Heizkissen zu nutzen.
Übrigens: Bei einem Heizungsausfall müssen Mieter umgehend ihren Vermieter darüber informieren. "Der ist verpflichtet, für eine ausreichende Heizung zu sorgen. Geschieht das nicht, liegt ein Mangel an der Mietsache vor und der Mieter kann die Miete mindern", erklärt Jutta Hartmann von Deutschen Mieterbund.