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Foto: Wolfhart Scheer/dpa

08:37
21.12.2022
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther spricht sich dafür aus, die Laufzeiten der verbliebenen Atomkraftwerke erneut zu verlängern. "Ich habe das schon vorher für falsch gehalten, das jetzt zu begrenzen auf den April", sagt der CDU-Politiker bei RTL/ntv Frühstart. Es dürfe im Moment nicht um Ideologie gehen. "Von daher halte ich es schon für richtig, den Streckbetrieb weiter zu verlängern, um wirklich nichts auszuschließen und auch den Winter 2023/24 wirklich gut zu überstehen."
Die Laufzeiten zumindest der letzten drei Atomkraftwerke müssten um einige Monate und auf jeden Fall über den nächsten Winter hinaus ausgedehnt werden. "In der Tat ist der Winter 2023/24 der problematischere", sagt Günther weiter bei RTL/ntv. Es fehle noch "ein bisschen" an Vorbereitung. Das Land sei aber dabei, in Rekordzeit eine Infrastruktur für Flüssiggas-Importe aufzubauen. Die Versorgung für den laufenden Winter hält der CDU-Politiker für gesichert. "Ich bin davon überzeugt, dass es reichen wird." 

Das Atomkraftwerk Isar 2 im bayerischen Essenbach. Foto: Armin Weigel/dpa