Letztes Update:
20221213090547

15:49
12.12.2022
Mit einem letzten Teilstück ist die neue Pipeline für das Wilhelmshavener Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) an das Gasfernleitungsnetz angeschlossen worden. Auf einer Baustelle bei Friedeburg im ostfriesischen Landkreis Wittmund wurde das Rohr in die Erde verlegt. Die letzten Schweißnähte sollten im Laufe des Tages folgen. Die unterirdische, rund 26 Kilometer lange Anbindung ist notwendig, um das am LNG-Terminal in Wilhelmshaven angelandete Gas in das deutsche Fernleitungsnetz weiterzutransportieren. Das Terminal soll am Wochenende offiziell eröffnet werden. Die Bauarbeiten für die Pipeline hatten im August begonnen.

Foto: Sina Schuldt/dpa

14:41
12.12.2022
DGB-Chefin Yasmin Fahimi warnt die Bundesregierung bei den geplanten Energiepreisbremsen vor einer Aufweichung bei geplanten Auflagen für Unternehmen. Fahimi sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Gewerkschaften hätten sich schon früh für Strom- und Gaspreisbremsen ausgesprochen, für Privathaushalte ebenso wie für Betriebe. "Die geplante Förderung ist zur Sicherung des Industriestandortes Deutschland unverzichtbar. Klar ist aber auch: Öffentliches Geld darf es nur gegen Beschäftigungssicherung geben. Wir müssen verhindern, dass Unternehmen abkassieren und anschließend Arbeitsplätze streichen."
Wenn die Arbeitgeber jetzt unter dem Deckmantel der Entbürokratisierung vorschlügen, die Bagatellgrenze nach oben zu verschieben, verkennten sie ihre Verantwortung in dieser tiefen Krise, sagte die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds. "Auch die geplante Regelung, wonach mit Investitionen in Höhe von 50 Prozent der Förderung in den Jahren 2023 bis 2026 weniger Arbeitsplätze garantiert werden müssen, lehnen wir ab. Arbeitsplätze gegen Investitionen zu stellen, ist der vollkommen falsche Weg."