Letztes Update:
20221027153136

Thesen zur Zukunft der Stabsarbeit

12:34
27.10.2022
Wie sieht die Zukunft der Stabsarbeit aus? Sieben interdisziplinär erarbeitete Thesen zu ihrer Zukunft können hier das Ganze weiterentwickeln. Im Workshop sollen diese Thesen diskutiert und ihre Umsetzung erarbeitet werden. Diese Speaker leiten den Workshop:
  • Gesine Hofinger (Team HF - Hofinger, Künzer & Mähler PartG, Partnerin)
  • Dominic Gißler (Akkon Hochschule für Humanwissenschaften, Vertretungsprofessor)
  • Frank Fiedrich (Bergische Universität Wuppertal, Professor für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit)

Dr. Diana Mantel

Die Thesen im Kurzdurchlauf

12:59
27.10.2022
Die Thesen, die in diesem Workshop vorgestellt werden, werden nicht an die Wand geschlagen - sie werden einfach nur geteilt, genauso wie kommentieren erlaubt ist. Was zeichnet Stabsarbeit aus? Die Anforderungen daran steigen und sind momentan eher ungünstig, die Menschen tragen in der Stabsarbeit hohe Verantwortung, das formulieren die ersten Thesen. “Stabsarbeit hilft dabei, Resilienz zu entwickeln”, so Gißler. “Sie ist das zentrale Instrument für die Zivilbevölkerung.”

Wichtig ist immer: Stabsarbeit ist immer menschlich, Technik, Räume und ähnliches sind zwar nötig, aber die Arbeit selbst wird immer von einem Menschen ausgeübt. Gleichzeitig muss die Stabsarbeit und das Wissen darüber immer weiterentwickelt werden. “Oft geschieht die Entwicklung zufällig, manchmal auch gar nicht - in jedem Fall unsystematisch.” Gißler fordert hier eine gemeinsame Plattform zum Austausch, um eben die Entwicklung damit vorantreiben zu können, vor allem das Führungssystem der FwDV 100 braucht eine gezielte Weiterentwicklung. Gerade bei Katastrophen geht es wieder viel um Stabsarbeit, darum braucht es konkrete Nacharbeit und Möglichkeiten, um kompatibel zu bleiben.

Dr. Diana Mantel