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Corona-Inzidenz sinkt weiter auf 1130,1

16:21
07.04.2022
Die registrierte Zahl der Corona-Neuinfektionen geht in Baden-Württemberg weiter zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der registrierten Ansteckungen je 100 000 Einwohner im Zeitraum von einer Woche, lag nach Angaben des Landesgesundheitsamtes am Donnerstag (Stand 16.00 Uhr) bei 1130,1. Das ist ein Minus von 72 im Vergleich zum Vortag. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1586,8. Die tatsächliche Inzidenz dürfte wegen einer hohen Dunkelziffer aber deutlich höher sein als der gemeldete Wert.

Die Zahl der Menschen, die nachweislich am oder im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg gegenüber dem Vortag um 42 auf 15 337. Die Omikron-Variante ist weiterhin die dominierende Sars-CoV-2-Variante. Seit Beginn der Pandemie wurden bislang 3 195 268 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus den 44 Stadt- bzw. Landkreisen gemeldet. Seit vergangenem Sonntag sind in Baden-Württemberg wie in den meisten anderen Bundesländern fast alle Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben.

(dpa/lsw)

Vier grüne Gesundheitsminister bedauern Scheitern von Impfpflicht

14:39
07.04.2022
Die vier grünen Ressortchefs für Gesundheit in den Bundesländern haben das Scheitern einer gesetzlichen Corona-Impfpflicht bedauert. Die Minister Manne Lucha aus Baden-Württemberg und Kai Klose aus Hessen, Ministerin Ursula Nonnemacher aus Brandenburg und Senatorin Ulrike Gote aus Berlin warnten am Donnerstag vor einer neuen Corona-Welle im Herbst und erklärten, die Entscheidung im Bundestag sei dem Ernst der Lage nicht angemessen.

«Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei», heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Grünen-Politiker. «Bei allen regionalen Unterschieden ist die Impfquote in Deutschland insgesamt zu niedrig. Allein mit freiwilligen Appellen werden wir die Pandemie nicht zu einem Ende bringen.» Ohne ausreichend hohen Impfschutz in der Bevölkerung drohten im Herbst eine erneute Corona-Welle und damit erhebliche Freiheitseinschränkungen. Unter der Entscheidung gegen eine Impfpflicht litten vor allem gefährdete Personengruppen wie alte oder erkrankte Menschen. «Sie werden damit weiter isoliert.»

Die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland war am Donnerstag im Bundestag geplatzt. Ein Kompromissentwurf für eine Pflicht zunächst ab 60 Jahren fiel durch. Kanzler Olaf Scholz (SPD) hatte für eine Impfpflicht als Vorsorge für den Herbst seit mehreren Monaten geworben. Die Ampel-Koalition brachte aber wegen Meinungsverschiedenheiten keinen Regierungsentwurf ein.

(dpa)

Impfdebatte im Bundestag: 1400 Demonstranten am Brandenburger Tor

14:25
07.04.2022
Parallel zur Debatte im Bundestag um eine mögliche Corona-Impfpflicht in Deutschland haben mehr als 1000 Impfgegner am Brandenburger Tor in Berlin demonstriert. Sie versammelten sich am Donnerstagmorgen und protestierten gegen die Corona-Gesetze. Der Titel der Demonstration lautete: «Für freie Impfentscheidung und Selbstbestimmung über den eigenen Körper.» Auf Plakaten stand: «Nein zum Impfzwang» und «Meine Gesundheit». Laut Polizei waren anfangs etwa 350 Menschen dabei, bis zum Schluss stieg die Zahl der Teilnehmer auf 1400.

Die Polizei war mit 130 Einsatzkräften vor Ort, darunter auch Hundeführer und die Wasserschutzpolizei auf der Spree. Die Demonstranten liefen am Großen Stern und Schloss Bellevue vorbei, um das Regierungsviertel herum und dann zurück zum Brandenburger Tor.

Die Demonstration verlief ohne Störungen. Durch die neuen Regelungen müssen Demonstranten keine Corona-Masken mehr tragen, so dass bei derartigen Veranstaltungen voraussichtlich deutlich weniger Konflikte zu erwarten sind. An einigen Gegendemonstrationen nahmen nur wenige Menschen teil.

(dpa)

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