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Stiko-Chef Mertens begrüßt Aus für Impfpflicht ab 18

06:15
05.04.2022
Der Ulmer Virologe und Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, hat das vorläufige Aus für eine allgemeine Impfpflicht begrüßt.

«Für eine allgemeine Impflicht ab 18 Jahre wäre der Schutz vor weiterer Ausbreitung des Virus das wichtigste Argument.

Da man dies aber derzeit mit einer Impfung nicht erreichen kann, fehlt aus meiner Sicht das Hauptargument für diese Impfpflicht. Deswegen halte ich es für konsequent, dass man das aufgibt», sagte Mertens der «Schwäbischen Zeitung» (Dienstag»). Mertens befürwortete die Pläne für eine Impflicht für ältere Menschen. «Aus meiner Sicht ist es vernünftiger, die Impfpflicht auf die vulnerablen Gruppen zu begrenzen.»

Mit einem Kompromissvorschlag versuchen Befürworter einer allgemeinen Corona-Impfpflicht wenige Tage vor der Bundestagsabstimmung ein Scheitern des Vorhabens noch abzuwenden.

Am Montag legte die Abgeordnetengruppe, die sich bisher für eine Impfpflicht ab 18 ausgesprochen hatte - darunter Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) - einen entschärften Vorschlag vor. Sie plädiert nur noch für eine Impfpflicht ab 50, die je nach Pandemielage durch einen späteren Bundestagsbeschluss auch auf jüngere Bürger ausgedehnt werden könnte.

dpa

Corona-Lockdown in Shanghai auf unbestimmte Zeit verlängert

02:47
05.04.2022
Die chinesische Hafenmetropole Shanghai hat den weiträumigen Corona-Lockdown für seine 26 Millionen Einwohner auf unbestimmte Zeit verlängert.

Unter Hinweis auf die hohe Zahl von Infektionen teilte die Stadtregierung mit, dass erst die Ergebnisse des Massentests vom Montag, die Überprüfung sowie der Transport der Infizierten in Quarantäne abgeschlossen werden müssten, bevor über die weitere Richtung der Kontrollmaßnahmen entschieden werde.

Die Gesundheitskommission in Peking meldete am Dienstag mit mehr als 16 000 neuen Infektionen die höchste Zahl in der laufenden, bisher schlimmsten Corona-Welle in China seit zwei Jahren. Mit mehr als 15 000 sind die meisten Fälle asymptomatisch. Allein in Shanghai wurden nach den Tests der vergangenen Tage mehr als 13 000 Ansteckungen ohne Symptome und 268 neue Erkrankungen gemeldet. Schwer betroffen ist auch die nordostchinesische Provinz Jilin.

Wer infiziert ist, kommt in China in ein Krankenhaus oder eine Quarantäne-Einrichtung, die in Shanghai in Turn- und Messehallen eingerichtet worden sind, die aber an ihre Grenzen stoßen. Seit Anfang März zählte die Stadt schon mehr als 70 000 Infektionen - am Montag erstmals mehr als 10 000 am Tag.

Eigentlich sollten die Ausgangssperren im Westen nur von Freitag bis Dienstag laufen, aber wie zuvor schon im Osten und Süden, wo der Lockdown von Montag bis Freitag gehen sollte, müssen die Menschen weiter zuhause bleiben.

dpa

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