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Corona-Infektionen: Britische Airlines sagen Dutzende Flüge ab

09:30
04.04.2022
Wegen Corona-Ausbrüchen in der Belegschaft haben britische Fluglinien Dutzende Flüge abgesagt. Bei der Billiglinie Easyjet waren allein am Montag etwa 100 Verbindungen betroffen, darunter 62 aus dem Vereinigten Königreich, wie die BBC berichtete. «Infolge der derzeit hohen Raten von Covid-Infektionen in ganz Europa erlebt Easyjet wie alle Unternehmen einen überdurchschnittlich hohen Krankenstand der Mitarbeiter», teilte das Unternehmen mit. Bei British Airways traf es rund 90 Flüge. Zahlreiche Passagiere beschwerten sich in sozialen Netzwerken über äußerst kurzfristige Absagen.

Corona-Infektionen sorgten zum Auftakt der englischen Osterferien auch an den Flughäfen selbst für Probleme. Weil Sicherheitsmitarbeiter ausfielen, andererseits aber wegen aufgehobener Corona-Regeln mehr Menschen unterwegs sind, bildeten sich lange Schlangen an mehreren britischen Airports. Die Zeitung «Independent» berichtete von enorm angehobenen Ticketpreisen auf Kurzstrecken. Damit sollten Passagiere offensichtlich von Buchungen abgehalten werden, schrieb das Blatt.

Zuletzt war die Zahl der Corona-Infektionen in England deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistikamts ONS war in der Woche bis 26. März jeder 13. im größten britischen Landesteil infiziert, das war ein Rekord seit Beginn der Pandemie. In England gibt es keine gesetzlichen Corona-Vorschriften mehr.

(dpa)

Maskenpflicht fällt auch im Kanzleramt

09:29
04.04.2022
Mit dem Wegfall der Maskenpflicht in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens werden auch in den Gebäuden der Bundesregierung die Vorschriften gelockert, aber nicht überall gleich. Wie das Bundespresseamt am Montag mitteilte, sind Masken im Bundeskanzleramt nicht mehr vorgeschrieben. Das Tragen werde aber «dringend empfohlen», insbesondere, wenn Abstand nicht möglich ist.

Die Ministerien halten es unterschiedlich. Einige wie das Bundesinnenministerium oder das Bundesentwicklungsministerium halten an 3G-Regeln mit Nachweispflichten von negativem Test, Impfung oder Genesenenstatus fest, andere wie das Bundesfamilienministerium verlangen diese Nachweise nicht mehr. Die Pflicht zum Tragen von mindestens OP-Masken wird in den Ministerien aber größtenteils aufrecht erhalten. Meist gilt das in Gemeinschaftsräumen, auf Fluren oder in Besprechungen bis zum Platz. Im Bundesgesundheitsministerium darf die Maske abgesetzt werden, wenn man alleine im Büro sitzt.

Besonders streng bleiben die Regeln zunächst im Bundestag. Die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter müssen auch weiterhin FFP2-Masken tragen und 3G-Nachweise dabei haben. In den meisten Teilen Deutschlands sind seit dem Wochenende staatliche Vorschriften zu Masken in Innenräumen nur noch eingeschränkt möglich. Unabhängig davon können Firmen, Geschäfte und andere Einrichtungen nach Hausrecht aber weiterhin Vorgaben wie Maskenpflichten beibehalten.

(dpa)

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