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Djokovic kann in Wimbledon teilnehmen - Keine Corona-Impfung nötig

14:59
26.04.2022
Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic darf auch ohne Impfung gegen das Coronavirus beim Rasen-Klassiker in Wimbledon zur angestrebten Titelverteidigung an den Start gehen. Dies sei keine Voraussetzung für eine Teilnahme an dem dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres vom 27. Juni bis 10. Juli, sagte Sally Bolton, Geschäftsführerin des All England Lawn Tennis Clubs (AELTC), am Dienstag. Djokovic hat in Wimbledon bislang sechsmal den Titel gewonnen, zuletzt war er im Vorjahr erfolgreich.

Bolton betonte, dass sie die Profis zu einer Impfung ermutigen würden. Auch die britische Regierung würde diese aber nicht mehr für eine Einreise vorschreiben. «Wir planen, dieses Jahr zu einem normalen Turnier zurückzukehren», sagte Bolton. «Deshalb werden wir keine der Covid-19-Maßnahmen des vergangenen Jahres in substanzieller Form implementieren.»

Seinen Titel bei den Australian Open zu Saisonbeginn hatte der 34 Jahre alte Djokovic nicht verteidigen können, weil er wegen der fehlenden Impfung des Landes verwiesen wurde. Auch bei den amerikanischen Turnieren in Indian Wells und Miami war er aus diesem Grund nicht zugelassen. Bei seinem Heim-Turnier in Belgrad hatte Djokovic zuletzt im Finale verloren. Auch einem Start in Rom und bei den French Open stehen keine Corona-Regeln im Wege.

(dpa)

Finnischer Präsident Niinistö nach Corona-Infektion im Krankenhaus

14:58
26.04.2022
Der finnische Präsident Sauli Niinistö wird wegen anhaltender Corona-Symptome im Krankenhaus untersucht. Sein Befinden sei relativ gut, er arbeite weiter aus der Distanz, teilte das Büro des 73-Jährigen am Dienstag mit. Niinistö, dessen Land im Zuge des Ukraine-Kriegs gerade intensiv über eine mögliche Nato-Mitgliedschaft debattiert, war am Dienstag vergangener Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden.

(dpa)

Peking weitet Massentests aus - Angst vor Corona-Lockdown geht um

14:57
26.04.2022
Nach einigen Dutzend Corona-Infektionen hat die chinesische Hauptstadt Peking die Massentests auf rund 90 Prozent seiner 21 Millionen Einwohner ausgeweitet. Außer im größten Stadtteil Chaoyang werden jetzt auch die Bewohner von elf weiteren Bezirken bis Samstag dreimal getestet, teilten die Behörden mit. Nach der ersten Runde mit 3,7 Millionen Tests am Vortag wurden bis Dienstagnachmittag aber nur 22 neue Infektionen entdeckt.

Trotz der geringen Zahl ging die Angst um, dass auch Peking ähnlich wie Shanghai zuvor in einen teilweisen oder ganzen Lockdown gehen könnte. Mehrere Nachbarschaften wurden bereits abgeriegelt. Ihre Bewohner können das Gebiet nicht verlassen. Experten wiesen darauf hin, dass Peking anders als Shanghai frühzeitig eingreift und testet, was helfen solle, den Ausbruch unter Kontrolle zu bekommen. Insgesamt wurden in der Hauptstadt rund 100 Fälle entdeckt.

Trotz der bereits seit einem Monat geltenden weitgehenden Ausgangssperren in Shanghai wurden in der ostchinesischen Hafenstadt aber erneut rund 17 000 neue Infektionen gemeldet, die große Mehrheit asymptomatisch. Auch gab es in der 26-Millionen-Metropole wieder 33 Tote im Zusammenhang mit einer Covid-Infektion.

Shanghai steht im Mittelpunkt der größten Corona-Welle in China seit Ausbruch der Pandemie vor mehr als zwei Jahren. Mit Massentests, Quarantäne und Ausgangssperren verfolgt die Regierung des bevölkerungsreichsten Landes eine strenge Null-Covid-Strategie, die durch die besonders ansteckende Omikron-Variante auf eine harte Probe gestellt wird. Eine Lockerung lehnt Peking aber entschieden ab.

Experten wiesen darauf hin, dass Millionen von älteren Chinesen nicht oder nur unzureichend geimpft sind. Auch gibt es Zweifel an der Wirksamkeit der chinesischen Impfstoffe gegen Omikron. Allerdings sind ausländische Vakzine in China nicht zugelassen. Gewarnt wird auch vor einer Überlastung des schlecht entwickelten Gesundheitssystems in China.

(dpa)

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