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Montag, 25. April

Neue Finanzspritze für Kliniken: Land zahlt 240 Millionen Euro

19:02
25.04.2022
Die baden-württembergischen Krankenhäuser erhalten wegen der Belastungen durch die Corona-Krise vom Land eine weitere Finanzspritze von 240 Millionen Euro. Auf diesen Betrag hatten sich die grün-schwarze Landesregierung und die Kommunen schon bei ihren Finanzverhandlungen Ende November geeinigt, nun kommt er - vier Monate später - zur Auszahlung. In der Vorlage des Sozialministeriums für die Sitzung der Landesregierung an diesem Dienstag heißt es, trotz der Rettungsschirme des Bundes und der bisherigen Landeshilfe bleibe bei den kommunalen Kliniken noch immer ein Minus, das man ausgleichen wolle. Das Papier liegt der «Südwest Presse» und der dpa vor.

Das Ministerium geht aber schon jetzt davon aus, dass die 240 Millionen Euro für den Zeitraum von Januar 2021 bis Juni 2022 nicht ausreichen werden, um die Finanzlücke der Krankenhäuser «in Gänze auszugleichen». Die Krankenhausgesellschaft im Südwesten beziffere den pandemiebedingten zusätzlichen Finanzierungsbedarf im Jahr 2021 auf 535 bis 580 Millionen Euro, heißt es in der Vorlage. Hier sei aber vor allem der Bund gefragt, Geld nachzuschießen. Bisher haben die Krankenhäuser in Baden-Württemberg etwa 2,1 Milliarden Euro als Ausgleich von Bund und Land bekommen.

(dpa/lsw)

Weniger Corona-Fälle auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg

19:01
25.04.2022
Auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg haben am Montag nach Auskunft des Landesgesundheitsamtes mit 167 Menschen deutlich weniger Corona-Patienten als noch in der Vorwoche (200) gelegen. Im Moment seien 7,6 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt - ebenfalls ein Rückgang im Vergleich zur Vorwoche, wo es noch 9,2 Prozent waren.

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ging ebenso zurück. Am Montag betrug sie laut Landesgesundheitsamt 642,1 (Stand 16.00 Uhr). Eine Woche zuvor waren bei 648,6 je 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden.

Die Behörde meldete 22 385 neue Infektionen - ein Anstieg auf 3 431 217 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile mindestens 15 677 Menschen gestorben.

(dpa/lsw)

RKI registriert 20 084 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 790,8

15:55
25.04.2022
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 790,8 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 807,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 808,8 (Vormonat: 1756,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 20 084 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.17 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 20 482 registrierte Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Tag der Woche Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Auch die Osterfeiertage und das Ferienende in der vergangenen Woche in einigen Bundesländern haben einen Einfluss. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 6 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 11 Todesfälle. An Wochenenden werden gewöhnlich nur sehr wenige Todesfälle gemeldet. Die Daten werden später nachgereicht. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24 200 596 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,04 an (Freitag 4,52). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. Am Wochenende gibt das RKI keine Hospitalisierungsrate an. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 21 425 200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 134 185.

(dpa)

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