Die Corona-Pandemie hat dem Pharmakonzern Roche im ersten Quartal 2022 nochmals Rückenwind beschert. So sorgte die anhaltend hohe Nachfrage nach Corona-Tests in der Diagnostics-Sparte für weiter steigende Umsätze. Gleichzeitig zogen die Einnahmen im Pharmabereich an. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.
Insgesamt setzte Roche in den ersten drei Monaten 16,4 Milliarden Franken (15,9 Mrd Euro) um, ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, wie Roche am Montag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen legten die Verkäufe um elf Prozent zu und lagen damit über der Zielsetzung des Managements. Gewinnzahlen legt Roche nach drei Monaten traditionell nicht vor.
Für das Geschäftsjahr 2022 bleibt das Roche-Management aber bei seinem vorsichtigen Ausblick. Zu konstanten Wechselkursen peilt der Konzern ein Verkaufswachstum im stabilen bis niedrigen einstelligen Prozentbereich an. Der Kerngewinn je Titel soll etwas stärker zulegen, nämlich im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.