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Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt wieder

18:22
22.04.2022
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist am Freitag wieder gestiegen, nachdem über die Osterfeiertage noch ein deutlicher Rückgang verzeichnet wurde. Das Landesgesundheitsamt (LGA) in Stuttgart meldete 746,2 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen - ein Plus von 76,7 im Vergleich zum Vortag (Stand: 16.00 Uhr). Vor einer Woche lag der Wert bei 976,2.

Die tatsächlichen Ansteckungszahlen im Südwesten dürften allerdings deutlich höher liegen als die veröffentlichten Werte. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die Fälle wegen deutlich weniger Tests und Corona-Meldungen am Osterwochenende nicht komplett erfasst wurden.

Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 15 930 neue Infektionen - ein Anstieg auf 3 408 832 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg gegenüber dem Vortag um 21 auf 15 644.

(dpa/lsw)

Keine Masken mehr - Malta lockert Corona-Regeln ab Mai

16:17
22.04.2022
Malta will sich ab dem kommenden Monat von einem Großteil seiner Corona-Beschränkungen verabschieden. Ab dem 2. Mai müssen die Menschen im kleinsten EU-Land in Geschäften, Büros oder öffentlichen Gebäuden keine Masken mehr tragen, wie Gesundheitsminister Chris Fearne am Freitag ankündigte. Wer nach Malta reist, braucht außerdem kein Einreiseformular mehr. Auf den Flügen gilt allerdings noch die Maskenpflicht, und bei der Einreise werden ein Corona-Impfnachweis, ein negativer Test oder ein Genesungsnachweis verlangt.

Das Leben in dem Land mit rund 500 000 Einwohnern kehrt damit fast wieder zum Vor-Pandemie-Zustand zurück. Auf Hochzeiten, Konzerten oder anderen Veranstaltungen brauchen die Gäste keinen Corona-Impfnachweis mehr. Auch die Beschränkung von Besucherzahlen entfällt. Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, muss sich eine Woche lang isolieren. Wer Kontakt mit einem Infizierten hatte, muss nicht mehr in Quarantäne.

Fearne begründete die Entscheidung damit, dass zuletzt die Zahl der Infizierten, die auf Intensivstationen behandelt werden mussten, konstant niedrig war. Mit Stand Freitag waren es nach offiziellen Angaben zwei Patienten. 97 Prozent der zu impfenden Bevölkerung in Malta haben sich gegen Covid-19 immunisieren lassen. Malta hat damit eine der höchsten Impfquoten im internationalen Vergleich.

(dpa)

Corona: Gericht kippt Hotspot-Regelung in Mecklenburg-Vorpommern

14:16
22.04.2022
Das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat am Freitag die Corona-Hotspot-Regelung für das Bundesland gekippt. Es gab einem einstweiligen Rechtsschutzantrag in wichtigen Punkten statt. Die außer Vollzug gesetzten Schutzmaßnahmen beträfen insbesondere das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder Atemschutzmaske, teilte eine Gerichtssprecherin in Greifswald mit. Die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) hatte die Landesregierung bereits am Gründonnerstag weitgehend aufgehoben.

Der Landtag in Schwerin hatte am 24. März das gesamte Bundesland zum Corona-Hotspot erklärt, um flächendeckend die damals geltenden Schutzmaßnahmen weiterführen zu können. Die besonders hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen und eine drohende Überlastung der Krankenhauskapazitäten hätte laut Gericht jedoch für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt einzeln festgestellt werden müssen, um diesen zum Hotspot zu erklären. Dies sei nicht erfolgt, monierten die Richter.

Ohne den Landtagsbeschluss hätten die meisten Schutzmaßnahmen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz Anfang April geendet - in den meisten Bundesländern ist es so gekommen. Lediglich Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg erklärten sich komplett zu Corona-Hotspots. In Mecklenburg-Vorpommern zog die AfD-Landtagsfraktion dagegen vor Gericht. Die Hotspot-Regelung war in Mecklenburg-Vorpommern mit einer Dauer bis zum 27. April beschlossen worden.

(dpa)

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