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Entscheidung über Oktoberfest nächste Woche erwartet

16:22
20.04.2022
Warten auf die Wiesn: Nächste Woche will die Stadt München entscheiden, ob das Oktoberfest nach zweijähriger Corona-Zwangspause dieses Jahr stattfinden kann. Ein genauer Termin für die Entscheidung stehe aber noch nicht fest, sagte eine Sprecherin von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Mittwoch. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

Sollte es grünes Licht geben, könnte es am 17. September auf der Theresienwiese erstmals wieder heißen: «Ozapft is». Das Fest würde dann bis zum 3. Oktober dauern.

In den vergangenen beiden Jahren war das Oktoberfest wegen der Pandemie abgesagt worden. Längere Pausen gab es in der über 200-jährigen Geschichte des Volksfestes nur in Kriegszeiten.

Sechs Millionen Besucher aus aller Welt lockte das größte Volksfest der Welt vor der Pandemie an. Dichtes Gedränge in bierseliger Laune - in Corona-Zeiten mit vollen Intensivstationen war das kaum vorstellbar.

Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU) hatte sich zuletzt zuversichtlich geäußert, dass dieses Jahr wieder gefeiert werden kann. «Ich bin zuversichtlicher denn je», sagte er am Mittwoch. «Nürnberg und Augsburg zeigen, Volksfeste feiern ist wieder möglich.»

Mittlerweile sind im Freistaat sämtliche Corona-Auflagen auch für Volksfeste weggefallen. Die Entscheidung, ob und wie Volksfeste stattfinden, treffen allerdings die jeweiligen Kommunen. Somit liegt der Ball bei der Landeshauptstadt.

(dpa)

Schwedischer Epidemiologe Tegnell wechselt doch nicht zur WHO

16:21
20.04.2022
Anders als ursprünglich gedacht wechselt Schwedens international bekannt gewordener Ex-Staatsepidemiologe Anders Tegnell doch nicht zur Weltgesundheitsorganisation (WHO). Man habe den 66-Jährigen zwar Anfang März ausgewählt, sich als Experte an einem internationalen, mit der WHO zusammenhängenden Auftrag zu beteiligen, teilte die schwedische Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten am Mittwoch mit. Für den besagten Auftrag habe man jedoch leider keine Einigung erzielen können. Tegnell werde nun stattdessen internationale Angelegenheiten bei der Gesundheitsbehörde bearbeiten.

Der promovierte Infektionsarzt war lange Zeit das öffentliche Gesicht des schwedischen Sonderwegs im Kampf gegen das Coronavirus gewesen. Schweden hatte dabei im Vergleich zu den meisten anderen Ländern Europas auf deutlich lockerere Maßnahmen und stärker auf Appelle an die Vernunft der Bürger gesetzt. Lockdowns gab es in dem skandinavischen EU-Land nie.

Folkhälsomyndigheten hatte am 9. März verkündet, dass Tegnell künftig im Auftrag Schwedens mit einem Fokus auf den gerechten Zugang zu Corona-Impfstoffen für die WHO in Genf arbeiten werde. Seine Posten als Staatsepidemiologe und Abteilungschef bei der Behörde gab er deshalb Mitte März ab. Schwedischen Medienberichten zufolge war die Gesundheitsbehörde bei der Bekanntgabe aber etwas vorschnell gewesen. «Natürlich bin ich enttäuscht», sagte Tegnell dazu nun der Zeitung «Expressen». Er freue sich nun aber auf seinen neuen Behördenposten.

(dpa)

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