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Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter

16:37
01.04.2022
In Baden-Württemberg sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen weiter. Sie lag am Freitag nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (Stand 16.00 Uhr) bei 1523,6 (Donnerstag: 1586,8 / Mittwoch: 1638,8/ Dienstag: 1695,8/ Montag: 1746,2). Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 1868,3 gelegen. Der Wert gibt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Virus pro 100 000 Einwohnern an.

3 085 574 bestätigte Fälle wurden bisher im Südwesten gezählt. Das heißt: Seit dem Vortag kamen 24 531 hinzu. Die Dunkelziffer ist jedoch hoch - tatsächlich dürfte es deutlich mehr Ansteckungen geben.

An oder im Zusammenhang mit dem Virus starben laut Behörde 15 141 Menschen - 29 Todesfälle kamen seit dem Vortag dazu. Die Hospitalisierungsinzidenz lag bei 7,4 nach 7,3 in der Vorwoche. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner ins Krankenhaus kamen.

(dpa/lsw)

Letzte Corona-Maßnahmen fallen in der Schweiz

16:02
01.04.2022
In der Schweiz sind mit dem 1. April die letzten landesweiten Covid-Maßnahmen aufgehoben worden. Die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen fiel am Freitag. Die Swiss-Covid-App zur Kontaktverfolgung wurde deaktiviert. Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, müssen sich nun nicht mehr isolieren. Die Behörden riefen die Menschen aber dazu auf, bei Symptomen trotzdem zu Hause zu bleiben.

Die Regierung begründete die Schritte diese Woche mit der hohen Immunität in der Bevölkerung und der stabilen Lage auf den Intensivstationen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in der Hälfte der 26 Kantone bei unter 1000 Fällen pro 100 000 Einwohnern.

Bereits Mitte Februar wurden die meisten Beschränkungen aufgehoben. Seit damals sind in Geschäften, Restaurants und Kulturbetrieben keine Corona-Nachweise und Masken mehr nötig.

Doch auch künftig will die Regierung bis zum Frühling 2023 «erhöhte Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit» aufrechterhalten: Bestehende Strukturen für Tests, Impfungen und Infektionsnachverfolgung sollen - wenn nötig - schnell aktiviert werden können. Außerdem können die Kantone eigenständig schärfere Maßnahmen verordnen. In Bern und Genf müssen beispielsweise auch weiterhin Masken in Krankenhäusern und Pflegeheimen getragen werden.

(dpa)

Expertenrunde unterstützt Lucha bei Wechsel von Corona-Strategie

15:57
01.04.2022
Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hat von Vertretern des Gesundheitswesens im Land Rückendeckung für eine Änderung der Strategie im Umgang mit der Corona-Pandemie bekommen.

Die Vertreter von Gesundheitsämtern, Klinken und der Ärzteschaft sprachen sich bei einer Anhörung des Gesundheitsministeriums am Freitag einhellig für ein Ende des anlasslosen Testens aus. Diese Tests verursachten hohe Kosten, viel Aufwand und seien unzuverlässig, sagte der Leiter des Gesundheitsamt der Stadt Mannheim, Stefan Schäfer. Deshalb sollte man an ihnen nicht länger festhalten.

Weiter sinnvoll sind aus Sicht der Experten dagegen Tests für Menschen mit Erkrankungssymptomen und in bestimmten sensiblen Bereichen, etwa in Kliniken. Zudem wurde von mehreren Experten vorgeschlagen, die Absonderung im Infektionsfall auf Menschen mit Symptomen zu beschränken.

Gesundheitsminister Lucha hatte einen Teil dieser Vorschläge bereits in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) aufgegriffen. Der Brief hatte jedoch für große Verwunderung und Empörung bei der Opposition im Landtag gesorgt, auch da die dortigen Äußerungen im Widerspruch zu Aussagen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) standen. Lauterbach hatte danach gesagt, er werde die Anregung des Landesministers «auf jeden Fall nicht aufgreifen».

Lucha sagte am Freitag in der Expertenrunde, Minister Lauterbach habe in der Gesundheitsministerkonferenz seine Äußerung ihm gegenüber relativiert. «Er wollte das nicht so sagen.»

Gründe für einen Wechsel bei der Strategie der Corona-Maßnahmen sahen Lucha wie auch die medizinischen Experten in der veränderten Lage durch die Omikron-Variante. Der Epidemiologe Stefan Brockmann vom Landesgesundheitsamt sagte, er rechne mit einer stabilen bis rückläufigen Entwicklung der Fallzahlen. Zugleich sehe man deutlich weniger Intensivpatienten im Verhältnis zu den Fallzahlen als noch in vorigen Wellen ohne Omikron-Variante.

Zugleich betonte die Expertenrunde, dass man auch nach dem Wegfall der Maskenpflicht in den meisten Bereichen am Tragen von Masken insbesondere in Innenräumen festhalten sollte.

(dpa/lsw)

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