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Donnerstag, 14. April

RKI: Auch zu Ostern verantwortungsvoll gegen Corona

17:39
14.04.2022
Vor den Osterfeiertagen mahnt das Robert Koch-Institut (RKI) trotz klar überschrittenem Gipfel der aktuellen Corona-Welle zu Vorsicht und konsequentem Einhalten der Schutzmaßnahmen. Im Wochenvergleich sei die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz um 24 Prozent gesunken, schreibt das RKI im Wochenbericht von Donnerstagabend, der sich vor allem auf Daten aus der vergangenen Woche bezieht. Der Infektionsdruck bleibe aber «mit mehr als einer Million innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin sehr hoch», hieß es. Bereits im vorherigen Bericht war ausgewiesen worden, der Höhepunkt der Welle sei inzwischen klar überschritten.

Laut RKI gingen die Inzidenzen in allen Altersgruppen zuletzt deutlich zurück. Erstmals in diesem Jahr habe auch die Zahl der Krankenhaus-Neuaufnahmen von Patientinnen und Patienten mit Covid-19 und einer schweren Atemwegserkrankung in allen Altersgruppen abgenommen. Dennoch seien die Kapazitäten im Gesundheitssystem, besonders im stationären und intensivmedizinischen Bereich, durch zahlreiche Corona-Ausfälle beim Personal weiter stark belastet, stellten die RKI-Gesundheitsexperten heraus.

Im Wochenbericht und auf Twitter riefen sie erneut dazu auf, insbesondere über die Feiertage verantwortungsvoll zu handeln. «Unser Verhalten bestimmt das Pandemiegeschehen», lautete ein RKI-Tweet.

(dpa)

Nach Entführungsplänen: Scholz bekundet Solidarität mit Lauterbach

16:35
14.04.2022
Nach dem Bekanntwerden von Entführungsplänen extremistischer Mitglieder einer Chatgruppe gegen Karl Lauterbach hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) seine Solidarität mit dem Gesundheitsminister bekundet. Auf Twitter schrieb Scholz am Donnerstagabend: «Meine Solidarität gilt Karl Lauterbach: Jeder in Deutschland darf seine Meinung sagen. Aber unsere Freiheitsrechte haben Grenzen.» Diese seien überschritten, wenn mit Gewalt gedroht werde. «Wir werden die Feinde unserer Demokratie mit allen Mitteln des Rechtsstaats bekämpfen.»

Zuvor war bekannt geworden, dass Mitglieder einer bundesweiten Telegram-Chatgruppe aus sogenannten Reichsbürgern und Gegnern der Corona-Politik Sprengstoffanschläge und die Entführung Lauterbachs geplant hatten. Damit hätten sie die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen und das angestrebte Chaos nutzen wollen, um die Macht in Deutschland zu übernehmen. Bei bundesweiten Durchsuchungen wurden am Mittwoch vier Beschuldigte festgenommen. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sprach von einer «schwerwiegenden terroristischen Bedrohung».

(dpa)

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