Letztes Update:
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Arzt lässt Vorwürfe wegen falscher Atteste zurückweisen

12:05
14.04.2022
Der umstrittene Arzt Bodo Schiffmann hat über seinen Bevollmächtigten Vorwürfe zurückgewiesen, er habe Menschen ohne Untersuchung von der Maskenpflicht befreit. «Dafür gibt es keine Anhaltspunkte», sagte Ivan Künnemann der Deutschen Presse-Agentur in Heidelberg. Gegen den bekannten Impfgegner und Hals-Nasen-Ohren-Arzt hatte die Staatsanwaltschaft Heidelberg Anklage erhoben, weil er zusammen mit seiner ebenfalls angeklagten Frau in ihrer Praxis in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) mehrfach falsche Atteste ausgestellt und per Post zugeschickt haben soll.

Schiffmann befinde sich derzeit nicht in Deutschland, teilte Künnemann weiter mit. Grund für seine Ausreise nach Tansania seien Morddrohungen gegen seine Familie, auch gegen seine zwei Kinder. Zum Vorwurf der Volksverhetzung gegen den Mediziner mit Schwerpunkt Schwindel könne er keine Angaben machen, weil er die Videos mit möglicherweise entsprechenden Äußerungen nicht angeschaut habe.

Schiffmann soll laut Anklage die Corona-Quarantäne mit der Inhaftierung in einem Konzentrationslager verglichen haben. Überdies habe er den Holocaust verharmlost und zu Aktionen gegen die Regierung sowie die Justiz in Deutschland aufgerufen. Alle impfenden Ärzte habe er mit dem NS-Kriegsverbrecher und Lagerarzt im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Josef Mengele, verglichen.

(dpa)

Mitglieder von Chatgruppe sollen Entführung Lauterbachs geplant haben

09:04
14.04.2022
Die ins Visier der Ermittler geratene Chatgruppe «Vereinte Patrioten» soll unter anderem auch die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben.

Das berichteten die Ermittler unter der Federführung von Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz am Donnerstag in Mainz.

Insgesamt wird demnach gegen zwölf Personen ermittelt, die Hauptverdächtigen sollen aus dem rheinland-pfälzischen Neustadt/Weinstraße sowie aus Brandenburg sein. Insgesamt werden der Telegram-Chatgruppe den Ermittlern zufolge rund 70 Mitglieder zugerechnet.

dpa

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