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Umfrage: Deutsche Urlauber wollen wieder ins Ausland

12:17
13.04.2022
Nach zwei Jahren Corona-Pandemie deutet sich eine Normalisierung der Urlaubsgewohnheiten an: Anders als 2020 und 2021 zieht es viele Bürger wieder ins Ausland. Das hat eine am Mittwoch veröffentlichte Yougov-Umfrage ergeben. Auftraggeber war der bayerische Freizeitbekleidungs-Hersteller Schöffel in Schwabmünchen.

Demnach wollen 34 Prozent der 2029 Befragten ihren Urlaub in Europa verbringen, 10 Prozent im außereuropäischen Ausland. Insgesamt 48 Prozent antworteten, dass sie ihren Haupturlaub in der eigenen Heimatregion oder jedenfalls in Deutschland verbringen wollen. Die Umfrage war den Angaben nach repräsentativ, allerdings wurden laut Schöffel ausschließlich «Outdoor-Begeisterte» gefragt - also Menschen, die wandern, radeln oder sich anderweitig gern an der frischen Luft bewegen.

Die Yougov-Meinungsforscher fragten im März, also bereits nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die Vorgängerumfrage vor einem Jahr hatte noch ein ganz anderes Bild ergeben: Damals hatten fast zwei Drittel gesagt, dass sie in der eigenen Heimatregion beziehungsweise im Inland urlauben wollten. Dementsprechend ausgebucht waren dann im vergangenen Sommer auch viele deutsche Urlaubsregionen.

Allerdings wird im Zuge der hohen Inflation voraussichtlich auch der Urlaub kostspieliger. «Fliegen wird in jedem Fall teurer», sagte Condor-Chef Ralf Teckentrup der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Als Gründe nannte der Manager die gestiegenen Kerosinpreise und zusätzliche Kosten, die die EU-Klimaschutzziele verursachen.

Der Klimaschutz sei im Interesse der Condor, um das Geschäft zu erhalten, sagte Teckentrup. Er werde das Fliegen aber signifikant verteuern. In den «nächsten fünf, sechs Jahren» bleibe der Sommerurlaub für weite Teile der Bevölkerung erschwinglich. «Danach wird es nach heutiger Einschätzung sehr viel teurer.»

Kurzfristig erwartet die Ferienfluggesellschaft eine hohe Nachfrage, aber keine übermäßigen Preissteigerungen. Abgesehen von Fluggesellschaften hatten bereits im vergangenen Jahr viele Ferienunterkünfte, Hoteliers und Gastronomen in- und außerhalb Deutschlands die Preise erhöht.

(dpa)

Testpflicht an Schulen mit gefährdeten Kindern bleibt bestehen

11:38
13.04.2022
Einige Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg müssen sich auch nach den Osterferien auf das Coronavirus testen lassen. An den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und Schulkindergärten mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperlich-motorische Entwicklung sollen die Tests bis zu den Sommerferien fortgesetzt werden, teilte das Kultusministerium am Mittwoch mit. Viele Schülerinnen und Schüler in diesen Einrichtungen hätten ein erhöhtes Risiko, bei einer Infektion mit dem Coronavirus schwer zu erkranken.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Mitarbeiter müssen sich nach Angaben des Kultusministeriums zweimal in der Woche testen. Um die Tests durchführen zu können, stelle die Landesregierung etwa 300 000 Euro zur Verfügung. «Sollte aufgrund der fachlichen Bewertung auf eine Testung in den Einrichtungen verzichtet werden können, werden die Schulen darüber informiert», teilte das Ministerium mit.

Das Land Baden-Württemberg hatte vor wenigen Wochen beschlossen, die Testpflicht ursprünglich für alle Schülerinnen und Schüler mit Beginn der Osterferien aufzuheben - für besonders gefährdete Schülerinnen und Schüler entfällt die Testpflicht nun aber doch nicht.

(dpa)

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