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Montag, 11. April

Britische Regierung lehnt Wiedereinführung von Corona-Maßnahmen ab

16:43
11.04.2022
Trotz der klaren Forderungen aus dem Gesundheitswesen und hoher Infektionszahlen lehnt die britische Regierung die Wiedereinführung von Corona-Maßnahmen in England ab. «Es gibt keine Änderungen an unseren Weisungen und unser "Leben mit Covid"-Plan steht noch immer», sagte eine Downing-Street-Sprecherin am Montag. Dank der Impfungen und besserer Behandlungsmöglichkeiten könne man mittlerweile besser mit dem Virus umgehen.

Zuvor hatte die NHS Confederation, in der etliche Kliniken des englischen Gesundheitsdienstes organisiert sind, die Regierung aufgefordert, die Bevölkerung wieder stärker zum Maskentragen sowie zu Treffen im Freien aufzurufen. Der Gesundheitsdienst leidet unter hohen Abwesenheitszahlen aufgrund von Corona-Infektionen, aktuell rund 20 000 Covid-Patienten und einer hohen Belastung der Notaufnahmen. «Die brutale Wahrheit ist, dass dieses Ostern für den Gesundheitsdienst genauso schlimm ist wie jeder Winter», sagte der Chef der NHS Confederation, Matthew Taylor.

Die konservative Regierung von Boris Johnson hat in England bereits vor einigen Monaten so gut wie alle Corona-Maßnahmen aufgehoben. Die Datenlage zur Pandemie wird angesichts heruntergefahrener Testkapazitäten zunehmend löchrig. Der wöchentlichen Schätzung des nationalen Statistikamtes zufolge waren in England Ende der vergangenen Woche jedoch eine von 13 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Diese Erhebung auf der Basis regelmäßiger Tests einer zufällig ausgewählten Stichprobe gilt derzeit als verlässlichste Statistik zur Pandemie.

(dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten geht weiter nach unten

16:42
11.04.2022
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Südwesten im Mehrtages-Vergleich weiter gesunken und nähert sich der 1000er-Marke. Wie das Landesgesundheitsamt am Montag (Stand: 16.00 Uhr) in Stuttgart berichtete, wurden innerhalb einer Woche 1045,8 Ansteckungen mit dem Coronavirus je 100 000 Einwohner nachgewiesen.

Am Freitag hatte die Inzidenz noch bei 1084,4 gelegen. Am Wochenende und an ein Feiertagen werden von der Stuttgarter Behörde keine Tagesberichte mehr veröffentlicht. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch 1363,4 betragen. Die tatsächliche Inzidenz dürfte jedoch wegen einer nach wie vor hohen Dunkelziffer deutlich höher sein.

Im Vergleich zum Freitag meldete die Stuttgarter Behörde 31 964 neue Infektionen. Die Zahl der registrierten Fälle seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 3 245 678. Nachweislich 15 418 Menschen starben am Coronavirus oder im Zusammenhang damit. Gegenüber Freitag waren dies 50 weitere Menschen.

(dpa)

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