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Bleibt der Hype?

15:59
31.03.2022
Oft sind die Kunden fast schon emotional, wenn es ums Zahlen geht und wollen nur ein bestimmtes Modell nutzen. "Alle Player, die an diesem Spiel teilnehmen wollen, müssen auch die Wachstumsgrenze kennen", betont Robejsek. Für Griesinger stellt sich auch die Frage, ob man so mehr Traffic generieren könnt. Tatsächlich sind die Akzeptanzraten relativ hoch, wie er betont. Manche Händler mögen Buy now, pay later nicht, wie Senftleben hervorhob, aber gerade diese Zahlungsmethoden öffnen díe Türen Richtung E-Commerce, was die Situation wieder ändert und mehr Offenheit schafft.

Was ist denn nun mit dem Hype - wird das alles langfristig bleiben? Das Geschäftsmodell wird in jedem Fall bleiben, da ist sich Senftleben sicher, und es wird noch größer werden, weil beispielsweise Klarna den Kunden kennenlernen und noch mehr anbieten kann, was zum Kunden passt. Die Frage ist aber auch, wie sich etwas so halten lässt, vor allem wenn die Wirtschaft etwas schwächelt. 

Dr. Diana Mantel

Eine Marke mit Vertrauen

15:43
31.03.2022
Schlechte Presse gibt es natürlich auch, vor allem in UK sieht Greisinger das. Hier wird besonders stark nach der Regulierung gefragt. Robejsek rät dazu, dass man durchaus auch die Kunden zum Nachdenken anregen muss, ob sie alles kaufen wollen - denn da braucht man einen vernünftigen Umgang. "Man muss hier eine Marke kreieren, die Vertrauen ausstrahlt", so Senftleben. Die Brand kann sehr wichtig sein, wie bei Klarna, aber ein Unternehmen, das ein ähnliches Modell starten will, müsste das anders machen und könnte nicht mit den gleichen Taktiken den Markt erobern. 

Muss es denn ein Entweder-Oder sein, also Inhouse oder mit Partner, diese Frage stellt Maiwald. Allerdings kann es schnell für den Kunden verwirrend sein, wenn es zu viele möglichen Zahlungsarten gibt. Wohlfahrt erzählt noch von ihren Erfahrungen, vor allem von der Kritik, die es auch immer gab - und dass man früher noch Modelle auf dem Markt gesehen hat, die wirklich problematisch waren. 

Dr. Diana Mantel