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Kampf gegen Corona: Biden sieht Rückkehr zur Normalität

03:12
02.03.2022
US-Präsident Joe Biden hat die Menschen im Land auf eine Zukunft eingestimmt, in der die Corona-Pandemie nicht mehr ihren gesamten Alltag bestimmt.

«Seit mehr als zwei Jahren hat Covid hat jede Entscheidung in unserem Leben und im Leben dieser Nation beeinflusst. Und ich weiß, dass Sie müde, frustriert und erschöpft sind», sagte Biden am Dienstagabend (Ortszeit) bei seiner Ansprache zur Lage der Nation. Aber dank des Durchhaltevermögens der Menschen gehe es nun vorwärts.

«Es ist an der Zeit, dass die Amerikaner wieder an die Arbeit gehen und unsere großartigen Innenstädte wieder füllen. Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, können sich sicher fühlen und ins Büro zurückkehren», so Biden. Er wolle sich nicht damit abfinden, mit dem Virus zu leben. So wie auch andere Krankheiten bekämpft worden seien, solle auch Covid-19 bekämpft werden. Besonders wichtig sei dafür die Impfung.

Biden forderte die Menschen außerdem auf, Corona nicht als parteipolitische Streitpunkt zu sehen. «Lasst uns aufhören, uns gegenseitig als Feinde zu sehen, und anfangen, uns als das zu sehen, was wir sind, nämlich Mitbürger.» Es ginge darum, Probleme gemeinsam anzugehen, um vorwärts zu kommen.

Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 950 000 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Impfquote stagniert. In dem Land mit 330 000 Millionen Einwohnern sind 65 Prozent der Menschen zweifach geimpft. Knapp 44 Prozent von ihnen haben auch schon eine Auffrischungsimpfung. Die Omikron-Welle traf die USA im Dezember mit voller Wucht - mittlerweile sind die Fallzahlen massiv zurückgegangen. Biden geriet allerdings massiv in die Kritik, weil es vor allem rund um die Feiertage überall an Tests fehlte.

(dpa)

Hausärzteverbandschef meldet Novavax-Flaute in den Praxen

23:15
01.03.2022
Der Deutsche Hausärzteverband sieht die Hoffnung auf einen Impf-Boom durch das neue Vakzin des US-Herstellers Novavax skeptisch. «In den Praxen gibt es bislang nur vereinzelte Nachfragen von Patientinnen und Patienten zu dem Novavax-Impfstoff», sagte der Vorsitzende Ulrich Weigeldt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

«Nach aktuellem Stand ist es zumindest fraglich, ob der neue Impfstoff zu einer signifikanten Steigerung der Impfquoten führt.»

Hausarztpraxen erreichten aktuell nur sehr wenige Terminwünsche für eine Impfung. «Wer sich bisher nicht hat impfen lassen, ist natürlich auch nur schwer zu überzeugen», erklärte der Verbandschef. «Es ist offensichtlich, dass es für diese Menschen eine andere Art der Ansprache braucht.» Die aktuelle Kommunikationskampagne mit den bekannten Slogans erreiche sie nicht.

Die Bundesregierung hofft, dass das Mittel Nuvaxovid der Impfkampagne in Deutschland neuen Schwung verleiht. Es wurde als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen - für Menschen ab 18 Jahren. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Erste Bundesländer begannen am Wochenende damit, das Präparat zu verabreichen. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff - es basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher zumeist eingesetzten mRNA-Präparate von Pfizer und Moderna, gegen die manche Menschen Bedenken haben.

(dpa)

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