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Dienstag, 8. März

Corona-Inzidenz im Südwesten wieder über 1500

16:45
08.03.2022
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bei Corona-Neuinfektionen ist wieder über die 1500er-Marke gestiegen. Innerhalb einer Woche wurden bei 1551,8 je 100 000 Einwohnern Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Dienstag in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 67,2 mehr als am Vortag. In der Vorwoche hatte der Wert sogar um fast 200 niedriger gelegen: bei 1355,1.

Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 36 326 neue Infektionen - ein Anstieg auf 2 321 001 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 14 528 Menschen gestorben. Das waren 46 mehr als am Vortag.

Seit Jahresbeginn wurden den Behörden 1017 Covid-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 5231 Sars-CoV-2-Infektionen sowie 554 Ausbrüche aus Kitas mit zusammen 3912 Infektionen übermittelt, wie aus den Daten hervorgeht. Der Anteil der unter 20-Jährigen an den Infektionsfällen der vergangenen sieben Tage betrage 23 Prozent, jener der über 60-Jährigen hingegen nur 12 Prozent.

Auf den Intensivstationen im Land lagen den Angaben nach am Dienstag 246 Covid-Patientinnen und -Patienten. Das waren sieben weniger als am Vortag. Eine Woche zuvor waren es 271 Menschen. Im Moment seien 11,1 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt - hier gibt es demnach nur leichte Rückgänge im Tages- und Wochenvergleich.

Die Zahl der Corona-Infizierten in Baden-Württemberg, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, stieg um 0,4 auf 7,1. Eine Woche zuvor hatte die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz im Land knapp darunter bei 7,0 gelegen.

8 194 970 Menschen in Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 73,8 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Amt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 6 232 111 Menschen beziehungsweise 56,1 Prozent.

(dpa/lsw)

Landkreise: Noch offene Fragen zur Corona-Impfpflicht in der Pflege

15:07
08.03.2022
Der Deutsche Landkreistag verlangt die Klärung noch offener Fragen für die Umsetzung der Corona-Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege und im Gesundheitswesen. «Wir benötigen von Bund und Ländern entsprechende Leitplanken für den Vollzug, damit eine Umsetzung der Impfpflicht gut funktionieren kann», sagte Verbandspräsident Reinhard Sager am Dienstag nach einer Präsidiumssitzung in Saarlouis. Dies sei bislang teilweise geschehen.

Vom 15. März an gilt in Deutschland eine sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht. Ab dann müssen Beschäftigte etwa von Pflegeeinrichtungen gegen das Coronavirus geimpft sein. Der Umgang mit Mitarbeitern, die bis dahin nicht wie vorgeschrieben geimpft sind, wurde aber nicht genau festgelegt und in das Ermessen der örtlichen Gesundheitsämter gestellt.

Sager, der Landrat des Kreises Ostholstein (Schleswig-Holstein) ist, wies darauf hin, dass dabei auch die Versorgungssicherheit eine Rolle spiele. Daher könne es sein, dass die Behörden auf ein Betretungsverbot für ungeimpfte Pflegekräfte verzichteten, «wenn dadurch die gesundheitliche Versorgung insgesamt gefährdet werden würde».

Vielfach seien die Impfquoten etwa beim Personal von Pflegeheimen aber schon sehr hoch. «Im Übrigen hoffen wir, dass der neue Impfstoff Novavax auch Skeptiker gerade im Pflegebereich überzeugen kann.» Das Novavax-Mittel Nuvaxovid ist ein Proteinimpfstoff und basiert damit auf einer anderen Technologie als die bisher zumeist eingesetzten mRNA-Präparaten von Pfizer und Moderna, gegen die manche Menschen Bedenken haben.

(dpa)

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