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Böhmermann hat Corona: «Der kleine Schlawinerstrich» beim Test

16:13
07.03.2022
Der Satiriker Jan Böhmermann hat sich mit dem Coronavirus infiziert. «Ich hab' Corona», sagte der hörbar verschnupfte Böhmermann zu Kompagnon Olli Schulz im Podcast «Fest & Flauschig», der am Samstag (5.3.) veröffentlicht wurde.

Es seien «echt die letzten Lutscher», die sich im «Endspurt» noch Corona einfingen, lästerte Schulz in dem Beitrag. «Es ist so peinlich», pflichtete Böhmermann (41) ihm bei: «Aber es geht total rum.» Am Donnerstag habe er noch seine ZDF-Sendung aufgezeichnet und «vier Tests gemacht», alle negativ. Am nächsten Morgen habe er Kopfschmerzen gehabt und beim zweiten Test - «da war er, der kleine Schlawinerstrich». Zwei Jahre habe er darauf gewartet: «Jetzt ist er da.»

Er habe Kopfschmerzen und glasige Augen, so Böhmermann. Er sei geimpft und geboostert und habe alle Podcasts von Virologe Christian Drosten gehört - da könne nichts schiefgehen.

Auf die Frage, was mit Böhmermanns für Freitag geplanter Show «ZDF Magazin Royale» passieren werde, teilte das ZDF am Montag mit: «Das "ZDF Magazin Royale" findet statt.» Wie die Sendung genau gestaltet werden soll, blieb zunächst offen.

(dpa)

Appell zu Corona-Gefahren in Wildtieren - Strikte Hygiene beachten

14:04
07.03.2022
Die Tierwelt wird in der Corona-Pandemie nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bisher möglicherweise unterschätzt. Zwar spiele die Übertragung des Virus vom Tier auf den Menschen keine besondere Rolle, dessen Ausbreiten in Tierpopulationen könne jedoch die Gesundheit eines Bestands beeinträchtigen und das Auftreten neuer Varianten erleichtern, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von WHO, der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) vom Montag in Genf.

Abgesehen von Haustieren seien bisher Corona-Infektionen bei freilaufenden, in Gefangenschaft gehaltenen oder gezüchteten Wildtieren wie Großkatzen, Nerzen, Frettchen, nordamerikanischen Weißwedelhirschen und Menschenaffen beobachtet worden. Nerze und Hamster können den Angaben zufolge Menschen mit dem Virus infizieren. Ein möglicher Fall einer Übertragung zwischen Weißwedelhirschen und einem Menschen werde derzeit geprüft, so die Organisationen.

Das Einschleppen des Erregers in Wildtiere könnte zu einem Viren-Reservoir in diesen Tieren führen, hieß es weiter. Es sei davon auszugehen, dass etwa ein Drittel der wilden Weißwedelhirsche in den USA durch Mensch-zu-Tier-Übertragungen infiziert worden seien. Diese Sars-Cov-2-Linien zirkulierten auch in nahe gelegenen menschlichen Populationen. Es sei klar, dass Weißwedelhirsche Viren ausschieden und sie untereinander verbreiten.

Die Organisationen riefen dazu auf, gerade bei Berufengruppen, die wie Metzger und Jäger engen Kontakt zum Tier hätten, die Empfehlungen zur Hygiene und zum Selbstschutz zu beachten. Die Länder sollten die Lage genau beobachten und auch Vorkehrungen treffen, um das Risiko von Virus-Reservoirs in Tieren und eine mögliche Beschleunigung der Virusevolution in neuen Wirten zu verringern.

(dpa)

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