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Lauterbach wirbt für gemeinsamen Antrag für Corona-Impfpflicht

09:49
05.03.2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat angesichts der wieder stockenden Corona-Impfungen erneut für eine übergreifende Verständigung für eine allgemeine Impfpflicht geworben. «Wir sollten unsere Kräfte bündeln», sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). «Die Impfpflicht hat dann eine Chance, wenn diejenigen sich zusammenfinden, die uns eine schwere Herbstwelle mit neuen Einschränkungen ersparen wollen.»

Lauterbach sagte: «Wenn wir uns jetzt auf einen gemeinsamen Antrag einigen könnten, dann wären wir auch bereit, auf die Union zuzugehen.» Er empfehle deswegen allen Antragstellern für eine allgemeine Impfpflicht, sich hinter einen gemeinsamen Antrag zu stellen. «Ich appelliere auch an den Unionsfraktionsvorsitzenden Friedrich Merz persönlich, hier im Dienste der Gesundheit der Bevölkerung dabei zu helfen.»

Am Freitag wurden laut Bundesgesundheitsministerium in Deutschland 94 000 Impfungen gemacht, darunter 64 000 Auffrischimpfungen. Damit haben nun mindestens 62,8 Millionen Menschen oder 75,6 Prozent aller Einwohner den Grundschutz mit der dafür meist nötigen zweiten Spritze. Eine Verstärkung mit einem zusätzlichen «Booster» haben mindestens 47,7 Millionen Geimpfte oder 57,4 Prozent der Bevölkerung.

Über eine mögliche allgemeine Impfpflicht soll der Bundestag ohne sonst übliche Fraktionsvorgaben entscheiden. Eine Gruppe um den Grünen-Politiker Janosch Dahmen und SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese hat einen Entwurf für eine Pflicht ab 18 Jahren vorgelegt. Daneben gibt es einen Entwurf einer Gruppe um den FDP-Abgeordneten Andrew Ullmann für eine Beratungspflicht und dann eine mögliche Impfpflicht ab 50 Jahren. Eine weitere Gruppe um FDP-Vize Wolfgang Kubicki lehnt eine Impfpflicht ab. Erste Lesung im Bundestag soll voraussichtlich am 17. März sein. Auch Union und AfD haben Anträge dafür angekündigt.

(dpa)

Geschäft der Spielbanken leidet unter Folgen von Corona

08:18
05.03.2022
Die Casinos im Südwesten spüren die Folgen von Corona gewaltig. Die Spieler kommen nur langsam zurück. Es gibt auch besondere Auflagen zum Infektionsschutz.

Die drei baden-württembergischen Spielbanken haben 2021 infolge der Corona-Pandemie herbe Einbußen verzeichnet. Das Bruttospielergebnis betrug 46,8 Millionen Euro nach noch 67,99 Millionen Euro im Jahr 2020. Die Spielstätten in Stuttgart, Konstanz und Baden-Baden seien von Oktober 2020 bis zum 15. Juni 2021 geschlossen gewesen, teilte Otto Wulferding, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Spielbanken mit.

In Folge der Schließung gingen die Besucherzahlen 2021 gegenüber 2020 um 27,5 Prozent zurück. Seit der Wiedereröffnung im vergangenen Sommer läuft der Betrieb nur eingeschränkt. Die Tischspiele wie Roulette, Black Jack und Poker seien besonders von den Corona-Regeln betroffen. Pro Tisch sind nur vier Spieler oder Spielerinnen zugelassen. Zwischen den Plätzen sind zum Schutz Acrylglas-Scheiben aufgestellt.

(dpa)

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