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Corona-Demonstranten wehren sich gegen Bußgelder

15:41
03.03.2022
Im Dezember hat die baden-württembergische Stadt Reutlingen gegen 500 Menschen, die an einer verbotenen Demo gegen Corona-Maßnahmen auf die Straße gingen, ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Nun teilte die Stadt mit, dass die meisten Betroffenen nicht zahlen wollen. So haben laut Stadtverwaltung vom Donnerstag erst 50 Menschen das Bußgeld in Höhe von 150 Euro bezahlt. Rund 230 hätten Widerspruch eingelegt. Fast genauso viele hätten noch gar nicht reagiert.

Am 18. Dezember hatten sich laut Polizei rund 1000 Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen im Zentrum von Reutlingen versammelt - ungeachtet des kommunalen Versammlungsverbots. Sie setzten sich trotz Lautsprecherdurchsagen der Polizei in Bewegung, der Aufzug konnte aber nach wenigen Minuten angehalten werden. Die Beamten schlossen eine größere Personengruppe ein, stellten die Personalien fest und erteilten rund 500 Platzverweise.

(dpa)

Nach Corona-Infektion: Queen gibt wieder Online-Audienzen

15:40
03.03.2022
Eineinhalb Wochen nach ihrem positiven Corona-Test scheint sich Queen Elizabeth II. weiter von ihrer Infektion zu erholen. Die Königin empfing von Schloss Windsor aus am Donnerstag die Botschafter für Trinidad und Tobago sowie Malawi zu Online-Audienzen, wie der Buckingham-Palast im Anschluss mitteilte. Bereits am Dienstag hatte die 95-Jährige per Videoschalte zwei Botschafter empfangen.

Beobachter deuten die Online-Termine als Zeichen dafür, dass es mit der Genesung der Queen vorangeht. Zu Beginn ihrer Erkrankung hatte sie nach Angaben des Palastes «milde, erkältungsähnliche Symptome». Später strich sie einige geplante virtuelle Termine.

Die Absage eines großen Empfangs für das diplomatische Korps in London in dieser Woche wurde mit dem Krieg in der Ukraine in Verbindung gebracht. Gesundheitliche Gründe hätten jedenfalls keine Rolle gespielt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Palastkreisen.

Es gilt zwar als sicher, dass die Queen dreimal geimpft ist, wegen ihres hohen Alters waren die Sorgen um die Monarchin trotzdem zunächst groß. Anfang Februar beging sie den 70. Jahrestag ihrer Thronbesteigung - im Juni soll das Platinjubiläum im ganzen Land groß gefeiert werden.

(dpa)

Positive Corona-Tests für Eishockeyprofis während DEL-Partie

13:20
03.03.2022
Die angespannte Corona-Lage in der Deutschen Eishockey Liga hat sich sogar während einer laufenden Partie verschärft. Im ersten Drittel der Partie gegen die Bietigheim Steelers erhielten die Spieler Ryan Stoa und Daniel Schmölz von den Nürnberg Ice Tigers die Nachricht über positive Coronavirus-Tests und mussten daraufhin das Spiel verlassen. Stoa stand gut sechs Minuten auf dem Eis, Schmölz knapp acht Minuten. «Es hört nicht auf», twitterten die Franken am Mittwochabend. Die Schnelltests am Vormittag seien noch negativ gewesen.

«Völlig überrascht, völlig konfus. Beide sind komplett gesund», beschrieb Nürnbergs Sportdirektor Stefan Ustorf bei MagentaSport am Mittwochabend die Situation: «Wir haben ganz normal unsere wöchentlichen Tests durchgeführt.» Zudem sei am Mittwochmorgen nochmals «ein Antigen-Schnelltest gemacht», sagte Ustorf: «Die ganze Mannschaft war negativ. Und auf einmal kommt's Labor im ersten Drittel und sagt: Die zwei müssen raus.»

Durch die Ausfälle standen Nürnberg nur noch acht Stürmer zur Verfügung. Personell dezimiert unterlagen die Ice Tigers dem Aufsteiger Bietigheim mit 1:5 (0:1, 0:0, 1:4). «Wir wurden leider mit zwei Corona-Fällen und dem kurzfristigen Ausfall von Gregor MacLeod getroffen», sagte Trainer Tom Rowe. MacLeod hatte sich verletzt. «Das soll keine Ausrede sein, Bietigheim hat sich den Sieg verdient. Wir werden da durchkommen, auch wenn es nicht einfach wird.»

(dpa)

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