Letztes Update:
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Kein Gespräch mit Putin geplant

05:49
25.02.2022
Biden plant kein direktes Gespräch mit Putin: "Ich plane nicht, mit Putin zu reden." Er bezeichnete Russlands Angriff auf die Ukraine als großen Fehler Moskaus: "Putins Aggression gegen die Ukraine wird Russland am Ende teuer zu stehen kommen, wirtschaftlich und strategisch." Er betonte: "Diese Aggression kann nicht unbeantwortet bleiben."

Die westlichen Verbündeten stünden nun enger zusammen als je zuvor, sagte Biden: "Die gute Nachricht ist, dass die Nato geeinter und entschlossener denn je war." Es bestehe kein Zweifel, dass alle NATO-Verbündeten ihre Verpflichtungen nach Artikel 5 erfüllen werden, "der besagt, dass ein Angriff auf einen als Angriff auf alle gilt". Biden sieht den Krieg Russlands in der Ukraine nur als einen ersten Schritt von Präsident Wladimir Putin. "Er hat viel größere Ambitionen in der Ukraine. Er will nämlich die ehemalige Sowjetunion wiederherstellen. Darum geht es hier", sagte er.

Online-Redaktion

Olivier Hoslet/Pool EPA via AP/dpa

Macron über Putin-Telefonat: "Hat keine Wirkung gezeigt"

05:46
25.02.2022
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sein Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als "offen, direkt und kurz" bezeichnet.

Er habe Putin in dem Gespräch auf Bitten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aufgefordert, die Kämpfe in der Ukraine so rasch wie möglich zu beenden, sagte Macron nach einem EU-Krisengipfel in Brüssel.

Er gestand mit Verweis auf den anhaltenden Krieg in der Ukraine ein: "Es hat keine Wirkung gezeigt, das sehen Sie im Moment ganz deutlich, da der russische Präsident den Krieg gewählt hat."

Er habe Putin dazu aufgefordert, zu diskutieren, mit Selenskyj zu diskutieren, sagte Macron. Selenskyj selbst erreiche Putin schließlich nicht. Es sei seine Verantwortung, eine solche Initiative zu ergreifen, wenn sie von der Ukraine erbeten werde.

Frankreichs Außenminister: Auch Nato "nukleares Bündnis"

Macron warb dafür, das russische Vorgehen zu verurteilen und zu sanktionieren, aber zugleich den Weg des Gesprächs offen zu halten, damit ein Ende der Feindseligkeiten erreicht werden könne, wenn die Bedingungen erfüllt seien. Macron ist der erste westliche Politiker, der mit Putin nach dessen international scharf kritisierten Einsatzbefehl gesprochen hat.

Angesichts nuklearer Drohungen von Putin zu Beginn des russischen Einmarsches hatte Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian zuletzt auf das atomare Potenzial der Nato verwiesen. "Wladimir Putin muss auch verstehen, dass die Atlantische Allianz ein nukleares Bündnis ist", sagte Le Drian dem Sender TV1.

Online-Redaktion

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