Letztes Update:
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20:35
21.03.2022
Russlands Medienaufsicht hat die Seiten des europäischen Fernsehsenders Euronews blockiert. Betroffen von der Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft ist auch das russischsprachige Angebot des Senders, wie aus Angaben der Behörde Roskomnadsor hervorgeht. Als Grund nennt die Nachrichtenagentur Tass "Falschinformationen" von Euronews über die "Spezial-Operation" in der Ukraine, wie der Krieg gegen das Nachbarland in Russland offiziell genannt wird.

20:16
21.03.2022
Ein Videogespräch der EU-Agrarminister mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Roman Leschenko ist wegen eines Bombenalarms in der Ukraine abgebrochen worden. Wie Frankreichs Agrarminister Julien Denormandie mitteilt, war Leschenko zu einem Treffen der EU-Minister in Brüssel zugeschaltet, als an dessen Standort die Sirenen ertönten. Wo sich der Minister genau befand, während es zu dem Bombenalarm kam, wurde nicht mitgeteilt.  Während des Austauschs habe Leschenko um Lebensmittelhilfen und Unterstützung der ukrainischen Landwirtschaft gebeten. Es gehe etwa darum, das osteuropäische Land mit Saatgut zu unterstützen. 

20:09
21.03.2022
Litauen will seine Bürger bei der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine finanziell unterstützen. Das baltische EU- und Nato-Land wird monatlich 150 Euro an Haushalte zahlen, die einen ukrainischen Flüchtling aufnehmen. Für jede zusätzlich weitere aufgenommene Person soll es 50 Euro geben, teilt die litauische Ministerin für soziale Sicherheit und Arbeit, Monika Navickiene, mit. "Heute sehen wir, dass es an Unterkünften mangelt und der Zustrom von Menschen, die nach Litauen fliehen, nicht abnimmt", sagt Navickiene der Agentur BNS zufolge. Deshalb soll allen Litauern, die sich dazu bereit erklären, Flüchtlinge aufzunehmen, ein Anreiz geboten werden. Hauptziel sei aber weiterhin, die ankommenden Ukrainer so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

19:27
21.03.2022
US-Präsident Biden fordert amerikanische Unternehmen auf, ihren Schutz gegen mögliche Cyberangriffe aus Russland zu verbessern. Es gebe immer mehr Hinweise, dass Russland Optionen für mögliche Cyberangriffe als Reaktion auf die Wirtschaftssanktionen des Westens prüfe, sagt Biden. Ein Großteil der kritischen Infrastruktur des Landes sei in privatem Besitz. An die Unternehmen appelliert er deshalb: "Sie haben die Macht, die Kapazität und die Verantwortung, die Cybersicherheit und die Widerstandsfähigkeit der kritischen Dienste und Technologien zu stärken, auf die sich die Amerikaner verlassen." Die für Cybersicherheit zuständige Sicherheitsberaterin Anne Neuberger fügt hinzu: "Wir sind nicht auf einen Konflikt mit Russland aus. Aber wenn Russland einen Cyberangriff gegen die Vereinigten Staaten startet, werden wir reagieren."

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