Litauen will seine Bürger
bei der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine
finanziell unterstützen. Das baltische EU- und Nato-Land wird
monatlich 150 Euro an Haushalte zahlen, die einen ukrainischen Flüchtling aufnehmen. Für jede zusätzlich weitere aufgenommene Person soll es 50 Euro geben, teilt die litauische Ministerin für soziale Sicherheit und Arbeit, Monika Navickiene, mit. "Heute sehen wir, dass es an Unterkünften mangelt und der Zustrom von Menschen, die nach Litauen fliehen, nicht abnimmt", sagt Navickiene der Agentur
BNS zufolge. Deshalb soll allen Litauern, die sich dazu bereit erklären, Flüchtlinge aufzunehmen, ein Anreiz geboten werden.
Hauptziel sei aber weiterhin,
die ankommenden Ukrainer so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.