Die
Landesverteidigung ist nach Ansicht des SPD-Vorsitzenden
Lars Klingbeil in den letzten Jahren
nicht ausreichend in den Fokus genommen worden. "Wir haben uns sehr stark auf Auslandseinsätze ausgerichtet, aber wir haben nicht mehr das Szenario im Kopf gehabt, dass man vielleicht auch mal Landesgrenzen verteidigen muss", sagt Klingbeil.
Klingbeil zufolge sieht man jetzt jedoch, "dass die
russischen Panzer zwei Flugstunden von Berlin wegstehen" -
dies ändere etwas. "Das Signal muss doch jederzeit in die deutsche Bevölkerung sein, dass wir in der Lage sind, uns zu verteidigen." Deshalb sei es richtig, die Bundeswehr besser auszurüsten. Eine
Renaissance der Wehrpflicht wird es seiner Ansicht nach jedoch nicht geben.