Für umkämpfte Gebiete in der Ukraine sollen
acht Fluchtkorridore für Zivilisten eingerichtet werden. Die Korridore würden für
Busse zur Evakuierung und zur
Lieferung von Hilfsgütern genutzt, wie Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk sagt.
Aus der Umgebung der belagerten Hafenstadt
Mariupol sollen Menschen in die südostukrainische Großstadt Saporischschja gebracht werden. Aus den
umkämpften Orten nördlich und östlich der Hauptstadt Kiew ist demnach eine Evakuierung näher an die Hauptstadt geplant. Der Plan sieht zudem eine Evakuierung aus dem
Großraum Sjewjerodonezk und Lyssytschansk im Luhansker Gebiet in die Stadt Bachmut in der benachbarten Region Donezk vor.