UPDATE | Die ukrainische Führung
lehnt ein vom russischen Militär gestelltes Ultimatum an die Verteidiger von Mariupol
zur Kapitulation kategorisch ab. "Es wird keine Kapitulation, kein Niederlegen der Waffen geben", sagt Vize-Regierungschefin Irina Wereschtschuk der
Ukrajinska Prawda. Dies sei der russischen Seite bereits übermittelt worden. Sie fordert vielmehr vom russischen Militär die
Öffnung eines humanitären Korridors in die umkämpfte Hafenstadt am Asowschen Meer.
Russland hatte
ukrainische Truppen aufgefordert, die
Waffen niederzulegen und die besonders schwer von Kämpfen betroffene Hafenstadt
am Montagvormittag zu verlassen. Dazu solle zwischen 10.00 und 12.00 Uhr Moskauer Zeit (8.00 bis 10.00 Uhr MEZ) ein Korridor eingerichtet werden, teilt Generalmajor Michail Misinzew der russischen Staatsagentur
Tass zufolge mit.