Letztes Update:
20220322020513

14:05
21.03.2022
UPDATE I Vertreter Russlands und der Ukraine haben am Vormittag erneut verhandelt. Das Gespräch der offiziellen Delegationen habe gut anderthalb Stunden gedauert, sagt der Fraktionsvorsitzende der ukrainischen Präsidentenpartei Sluha Narodu, David Arachamija, der Ukrajinska Prawda zufolge. Danach seien die Beratungen auf Ebene der Arbeitsgruppen weitergegangen. "Heute arbeiten wir den ganzen Tag über", sagt Arachamija. Zu Inhalten äußert er sich zunächst nicht.

22:07
20.03.2022
Frankreich hat Vermögen russischer Oligarchen im Wert von rund 850 Millionen eingefroren und festgesetzt. Man habe Immobilien im Wert von 539 Millionen Euro blockiert, sagt der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire dem Radiosender RTL. 
Zudem seien 150 Millionen Euro auf Privatkonten französischer Banken eingefroren sowie zwei Jachten im Wert von 150 Millionen Euro festgesetzt worden, präzisiert Le Maire weiter.

21:50
20.03.2022
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) rechtfertigt in der ARD-Sendung "Anne Will" die Verschwiegenheit der Bundesregierung zu Waffenlieferungen an die Ukraine. Die am Transport beteiligten Personen seien dadurch einer Lebensgefahr ausgesetzt worden:

Und aus dem Grund werden wir weder über die Zahl der Waffen, noch wann sie geliefert werden, noch auf welchem Wege, öffentlich sprechen. Weil wir wollen, dass die Waffen dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden. 21:50
20.03.2022

20:52
20.03.2022
UPDATE | Die ukrainische Führung lehnt ein vom russischen Militär gestelltes Ultimatum an die Verteidiger von Mariupol zur Kapitulation kategorisch ab. "Es wird keine Kapitulation, kein Niederlegen der Waffen geben", sagt Vize-Regierungschefin Irina Wereschtschuk der Ukrajinska Prawda. Dies sei der russischen Seite bereits übermittelt worden. Sie fordert vielmehr vom russischen Militär die Öffnung eines humanitären Korridors in die umkämpfte Hafenstadt am Asowschen Meer.
Russland hatte ukrainische Truppen aufgefordert, die Waffen niederzulegen und die besonders schwer von Kämpfen betroffene Hafenstadt am Montagvormittag zu verlassen. Dazu solle zwischen 10.00 und 12.00 Uhr Moskauer Zeit (8.00 bis 10.00 Uhr MEZ) ein Korridor eingerichtet werden, teilt Generalmajor Michail Misinzew der russischen Staatsagentur Tass zufolge mit. 

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