Letztes Update:
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16:01
22.03.2023
Fast zwei Drittel der EU-Bürger sind laut einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung für eine Aufnahme der Ukraine in die EU in den nächsten Jahren. Eine entsprechende EU-weite Online-Umfrage mit rund 13.000 Teilnehmern präsentieren die Stiftungsvorstände, Ralph Heck und Brigitte Mohn, bei der Jahrespressekonferenz in Gütersloh. Die Stiftung unterstütze Hilfsinitiativen für die Ukraine finanziell und helfe auch an ihrem Standort Gütersloh bei der Aufnahme Schutzsuchender, sagt Brigitte Mohn.
In der EU-Umfrage hätten sich 65 Prozent der Befragten für die Aufnahme der Ukraine ausgesprochen, 61 Prozent seien dafür gewesen, das Land weiter mit Waffenlieferungen zu unterstützen, heißt es in der Mitteilung.

15:37
22.03.2023
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ist mit humanitären Konvois in die Nähe der umkämpften Stadt Bachmut im Osten der Ukraine gelangt. Es seien unter anderem hunderte Decken, Solarlampen, Seife, Shampoo, Zahnpasta, Binden und Rasierzeug sowie Reis, Nudeln und Konserven sowie 6000 Liter Trinkwasser verteilt worden, berichtet das IKRK.
Das Material sei genug, um die Anwohner für einen Monat zu versorgen. Die meisten Menschen seien geflohen, zurückgeblieben seien vor allem Ältere und Kranke. Das Ausmaß der Zerstörung durch die russischen Angriffe sei massiv.

15:07
22.03.2023
Mehr als ein Jahr nach dem Einmarsch in die Ukraine will Russland sein eigenes Luftverteidigungssystem verbessern - unter anderem in der Hauptstadt Moskau. "In diesem Jahr werden wir die Modernisierung des Raketenabwehrsystems der Stadt Moskau abschließen", sagt Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einer Rede vor anderen führenden Vertretern seiner Behörde.

14:28
22.03.2023
Der Krieg in der Ukraine hat allein innerhalb seines ersten Jahres einen Schaden von mindestens 135 Milliarden US-Dollar (rund 125 Mrd Euro) verursacht. Das geht aus einem gemeinsamen Bericht der ukrainischen Regierung, der Weltbank und der Europäischen Kommission hervor. Die am stärksten betroffenen Sektoren sind demnach die Bereiche Wohnen (38 Prozent), Verkehr (26 Prozent) und Energie (8 Prozent). Als Grundlage für die Berechnungen wurde der Zeitraum vom Beginn des Krieges am 24. Februar 2022 bis zum 24. Februar 2023 herangezogen.
Die finanziellen Verluste durch den Krieg in diesem Zeitraum werden mit 290 Milliarden US-Dollar (rund 269 Mrd Euro) angegeben. Die Kosten für Wiederaufbau werden mit Stand vom 24. Februar 2023 auf mindestens 411 Milliarden US-Dollar (rund 381 Mrd Euro) geschätzt. Dabei handelt sich um das 2,6-fache des geschätzten Bruttoinlandsprodukts für das Jahr 2022.

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