Letztes Update:
20230309131322

05:19
09.03.2023
In der Nacht ist aus zahlreichen Städten in der gesamten Ukraine heftiger Raketenbeschuss gemeldet worden - darunter auch aus Kiew. Anwohner der Hauptstadt berichten in sozialen Netzwerken von einem heftigen Explosionsgeräusch. Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte auf Telegram Einschläge im südlichen Bezirk Holosijiw. Er teilt zudem mit, dass rund 15 Prozent der Bürger vorübergehend von der Stromversorgung abgeschnitten seien.

Auch in der südlichen Region Odessa sowie in Charkiw im Osten des Landes berichteten die Behörden von russischen Angriffen auf Energieanlagen und von Stromausfällen. "Infolge von massiven Raketenangriffen wurde ein Objekt der regionalen Energieinfrastruktur getroffen und ein Wohngebäude beschädigt", schreibt der Militärgouverneur von Odessa, Maxym Martschenko. In Charkiw sprach Gouverneur Oleh Synjehubow von insgesamt rund 15 Angriffen auf sein Gebiet. Im ganzen Land wurde Luftalarm ausgerufen.

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04:30
09.03.2023
Wolodymyr Selenskyj hat den Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, nach Kiew eingeladen, damit dieser sehen könne, wofür die Hilfe aus den USA verwendet werde. "Das wird ihm mit seinen Positionen helfen", sagt der ukrainische Präsident. McCarthy gehört der republikanischen Partei an. In letzter Zeit wurde die Kritik an der Hilfe für die Ukraine bei einigen Vertretern der Partei lauter. McCarthy sagte am Mittwoch, er werde keine Blankoschecks unterschreiben. Bisher wird die Ukrainehilfe in den USA von beiden Parteien überwiegend getragen.

03:44
09.03.2023
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Entscheidung verteidigt, seine Truppen weiter in der hart umkämpften ostukrainischen Stadt Bachmut zu lassen. Im russischen Angriffskrieg gegen sein Land sei Bachmut von entscheidender strategischer Bedeutung, sagt Selenskyj in einem exklusiven Interview des US-Fernsehsenders CNN.

"Nach Bachmut könnten sie weitergehen. Sie könnten nach Kramatorsk gehen, nach Slowjansk", sagt Selenskyj mit Blick auf die russischen Angreifer. Sollte Bachmut fallen, sei den Russen der Weg in andere Landesteile offen. "Deswegen stehen unsere Jungs dort." 

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