Letztes Update:
20230306143145
Der russische Diktator hat schon Dutzende Male mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Das hört schon auf, interessant zu sein. Denn es ist klar, dass er nur blufft. Wenn er seine Demagogie über den Schutz der zu Unrecht annektierten Gebiete mit allen verfügbaren Mitteln wirklich ernst meinen würde, hätte er doch die ersten Atomraketen schon losgeschickt, bevor sich die russische Armee aus Cherson zurückziehen musste. (Präsident Wladimir) Putins ständiges Drohen ist in Wirklichkeit ein Ausdruck der Machtlosigkeit. 10:33
06.03.2023
Die linksliberale slowakische Tageszeitung "Pravda" zur Diskussion über eine Atomkriegsgefahr infolge des Ukraine-Kriegs.

09:49
06.03.2023
Das russische Militär hat laut Kiewer Angaben die Ukraine in der Nacht erneut mit zahlreichen Angriffen aus der Luft überzogen. "Es wurden Drohnen aus nördlicher Richtung gestartet", sagte der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte Jurij Ihnat im Fernsehen. Seinen Angaben nach konnte die Flugabwehr 13 der insgesamt 15 Drohnen abschießen. Das sei kein schlechtes Ergebnis. 
Aus der ostukrainischen Stadt Kramatorsk wurden mehrere Einschläge gemeldet. Demnach wurde die unter ukrainischer Kontrolle stehende Großstadt im Gebiet Donezk mit Raketen beschossen. "Die Folgen des nächtlichen Raketenangriffs - eine Schule wurde zerstört und 15 Mehrfamilienhäuser beschädigt", teilt der Bürgermeister der Stadt, Olexander Gontscharenko per Facebook mit. Ihm zufolge wurde niemand verletzt oder getötet. Kurzzeitig wurde am Morgen erneut landesweit der Luftalarm ausgelöst. Später gab es Entwarnung. 

09:08
06.03.2023
Kiew könnte laut Militärbeobachtern einen Teil seiner Streitkräfte aus der seit Monaten umkämpften Stadt Bachmut abziehen. "Die ukrainischen Kräfte könnten sich, angesichts der durch Bilder mit Geolocation bestätigten Zerstörung der Eisenbahnbrücke über den Fluss im Nordosten von Bachmut am 3. März, von ihren Positionen am Ostufer des Bachmutka-Flusses zurückziehen", schreibt das in den USA ansässige Institut für Kriegsstudien (ISW). Russischen Militärbloggern zufolge nahm die dort kämpfende Söldnertruppe Wagner inzwischen Teile im Osten, Süden und Norden Bachmuts ein. 
Eine offizielle Bestätigung für den Abzug gab es vom ukrainischen Militär bislang nicht. Auf den Lagekarten sind die Gebiete östlich des Bachmutka-Flusses allerdings inzwischen als russisch oder sogenannte Grauzone eingezeichnet. Der ukrainische Generalstab berichtet am Morgen in seinem Lagebericht über anhaltende Kämpfe in dem Raum. Beschossen worden seien sowohl die Stadt selbst als auch etliche Vororte von russischer Seite. 

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