Letztes Update:
20230224052033

23:01
23.02.2023
Zum Jahrestag des russischen Einmarschs in die Ukraine lehnt deren Präsident Wolodymyr Selenskyj einen Kompromiss mit Kremlchef Wladimir Putin kategorisch ab. Schon ein Dialog mit Putin sei aus seiner Sicht nicht möglich, da es schlicht kein Vertrauen gebe, sagt Selenskyj in einem Interview mit der BBC. "Sehen Sie, wir können uns auf etwas einigen, und am nächsten Tag lässt er Truppen kommen", erklärt Selenskyj. Man könne "keine Vereinbarungen mit denen treffen, die nicht bereit sind, sie einzuhalten".

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21:23
23.02.2023
Außenministerin Annalena Baerbock wertet die große Mehrheit der UN-Vollversammlung für einen russischen Abzug aus der Ukraine als wichtiges Signal. Das Ergebnis zeige: "Russland ist mit seinem Kriegskurs genauso isoliert wie vor einem Jahr", sagte die Grünen-Politikerin in New York.
"Die Welt will Frieden. Das haben die Staaten dieser Welt heute gemeinsam bei den Vereinten Nationen deutlich gemacht", sagte Baerbock. "Und wir stellen uns gemeinsam gegen den Bruch des Völkerrechts."

21:19
23.02.2023
Die russische Militärführung wirft der Ukraine erneut vor, einen Angriff auf das von der Nachbarrepublik Moldau abtrünnige Gebiet Transnistrien vorzubereiten. Damit wolle Kiew einem angeblichen Vorstoß russischer Einheiten aus Transnistrien zuvorkommen, berichtete die russische Staatsagentur Tass unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen im Verteidigungsministerium in Moskau. Die russische Aufklärung wolle eine starke Massierung ukrainischer Kräfte an der Grenze zu Transnistrien erkannt haben.
In dem von Moldau abgespaltenen Gebiet Transnistrien an der Grenze zur Ukraine sind seit den 1990er-Jahren russische Soldaten stationiert, die dort als sogenannte Friedenstruppen auftreten.  Der Geheimdienst der Republik Moldau hatte Russland bereits mehrmals vorgeworfen, einen Umsturz in dem Land oder eine Invasion aus Transnistrien heraus zu planen. Möglich sei ein Zeitraum zwischen Januar und April. Russland beabsichtige dabei, Transnistrien und Moldau zu verbinden. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte bereits, Russland habe konkrete Pläne zur Störung der politischen Ordnung in Moldau.

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