Deutschland und andere Staaten bringen zur
Krisenbewältigung im eigenen Land infolge des Krieges erheblich
mehr Mittel auf, als zur Unterstützung der angegriffenen
Ukraine. Darauf verweist das Kiel Institut für Weltwirtschaft
in der aktuellen Analyse "Ukraine Support Tracker", die militärische, finanzielle und humanitäre Hilfen, die der Ukraine zugesagt wurden, erfasst.
So habe Deutschland
seit Anfang 2022 über 250 Milliarden Euro an Subventionen angekündigt, um den Anstieg der Energiepreise für Verbraucher und Unternehmen abzufedern. Die
bilateralen
Hilfszusagen an die
Ukraine erreichten
6,15 Milliarden Euro, plus anteilig 7,2 Milliarden über die EU - zusammen
nur fünf Prozent der angekündigten Energiehilfen in Deutschland.