Letztes Update:
20230217020048
Was wäre, wenn die große russische Offensive, die ursprünglich für den Frühling im Osten der Ukraine angekündigt war, bereits begonnen hätte? Angesichts der zunehmenden Kämpfe im Donbass besteht daran kein Zweifel. Putin hat beschlossen, nicht bis zum Jahrestag (des Kriegsbeginn) am 24. Februar zu warten, um mehr Truppen in die Schlacht zu schicken. Der Zeitpunkt mag nicht ideal sein, aber er ist günstig. Es wird lange dauern, bis die Panzer der Verbündeten eintreffen, und die Munitionsvorräte gehen so schnell zur Neige, dass die NATO-Mitglieder, die diese Woche in Brüssel zusammenkamen, sich lautstark darüber besorgt zeigten. 09:09
16.02.2023

08:42
16.02.2023
Angesichts des Versagens der russischen Streitkräfte gelingt es Präsident Putin weiter nicht, der Öffentlichkeit seines Landes Erfolge zu präsentieren. Zu dieser Einschätzung kommt das Institut für Kriegsstudien (ISW) in seinem aktuellen Bericht. Der letzte bedeutsame Erfolg sei die Einnahme der Stadt Sjewjerodonezk im Juli 2022 gewesen, schreibt die Denkfabrik mit Sitz in Washington.
Die Analysten halten es für unwahrscheinlich, dass Putin in seiner anstehenden Rede zur Lage der Nation (am 21. Februar) eine Maßnahme ankündigen werde, die den Krieg noch mehr eskalieren lasse. Inhalt der Rede vor der Föderalen Versammlung werde vermutlich auch keine Bekanntmachung größerer Mobilmachungspläne oder anderer bedeutsamer politischer Initiativen sein, so das US-Institut.

08:03
16.02.2023
Russland kann sich nach Einschätzung britischer Geheimdienste weiterhin kaum auf seine Luftwaffe verlassen. Zwar seien zuletzt wieder mehr Angriffe geflogen worden, teilt das Verteidigungsministerium in London mit. Allerdings könnten sie ihre eigentliche Schlüsselrolle nicht ausüben, da sie fast ausschließlich über russisch kontrolliertem Gebiet eingesetzt würden, heißt es. Grund sei einerseits die funktionierende ukrainische Flugabwehr, außerdem seien die Kampfjets wegen der Gefahr ukrainischer Angriffe auf russische Flugplätze über mehrere Basen verstreut worden.
Mit schätzungsweise 1500 Militärflugzeugen sei die russische Luftwaffe trotz des Verlusts von etwa 130 Maschinen seit Kriegsbeginn weitgehend intakt, heißt es in London weiter. Allerdings sei eine Ausdehnung des Luftkriegs unter den aktuellen Umständen unwahrscheinlich, so das britische Ministerium. Dies würde zu "untragbaren Flugzeugverlusten" führen. "Insgesamt schneidet die russische Luftwaffe im Krieg weiterhin schlecht ab", heißt es.

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