Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Bündnisstaaten
eindringlich zu mehr Tempo bei der Lieferung von Waffen und Munition an die Ukraine aufgerufen. "Es ist klar, dass wir in einem Logistikrennen sind", sagt er in Brüssel kurz vor einem Verteidigungsministertreffen an diesem Dienstag. Weitere Munition, Treibstoff und Ersatzteile müssten die Ukraine erreichen, bevor Russland wieder die Initiative auf dem Schlachtfeld ergreifen könne. Knapp ein Jahr nach der Invasion bereite sich der russische Präsident Wladimir
Putin nicht auf Frieden vor, sondern er starte neue Offensiven. "Wir sehen, was Präsident Putin nun tut: Er schickt jetzt Abertausende Truppen, akzeptiert eine sehr hohe Opferrate, nimmt große Verluste hin", sagt Stoltenberg.