Der frühere italienische Ministerpräsident
Silvio Berlusconi sorgt mit
Äußerungen zum russischen Angriffskrieg erneut für Schlagzeilen. Der 86-Jährige macht vor Journalisten in Mailand nicht nur deutlich,
dass er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Verantwortung sieht, eine Feuerpause anzuordnen, um einen Frieden zu erreichen. Er bringt auch seine Ablehnung des Verhaltens des im Westen mittlerweile hoch geachteten Staatschef zum Ausdruck und macht ihn für die "Verwüstung" der Ukraine und die vielen toten Soldaten und Zivilisten verantwortlich.
Berlusconi hatte rund um die Parlamentswahl und den Regierungswechsel in Rom im vergangenen Herbst immer wieder mit
Bemerkungen über seinen Freund Wladimir Putin, den russischen Präsidenten, für Wirbel gesorgt und damit auch
Ängste über eine Annäherung der neuen italienischen Regierung an Russland genährt.