Frankreichs Präsident Macron schließt Kampfjet-Lieferungen an die Ukraine nicht aus, auch wenn diese "auf keinen Fall in den kommenden Wochen" erfolgen dürften. Grund seien unter anderem notwendige Vorlaufzeiten und Ausbildungserfordernisse, sagt er nach Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel.
Macron betont nach Gesprächen mit den Staats- und Regierungschefs der EU, dass Kampfjets nicht das seien, was die Ukraine gerade im Krieg gegen den Angreifer Russland benötige. Wichtiger sei etwa zusätzliche Artillerie, sagt er. Bundeskanzler Scholz entgegnete bei einer Pressekonferenz nach dem Gipfel auf die Frage, ob es doch eine Bewegung hin zu Kampfjet-Lieferungen an die Ukraine gebe, nur knapp: "Das war hier kein Gesprächsthema."