Letztes Update:
20230202063526

01:00
02.02.2023
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell schließt es nicht aus, dass es trotz der derzeit zurückhaltenden Position von Ländern wie Deutschland und den USA zu einer Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine kommt. Auch die Lieferung von Panzern sei anfangs stark umstritten gewesen, sagt der Spanier im Vorfeld eines EU-Ukraine-Gipfel in Kiew. Schließlich sei es bei dem Thema aber doch zu einer Einigung gekommen und man habe diese "rote Linie" überschritten. Warnungen vor Eskalationsrisiken habe es bislang bei allen Waffenlieferungen gegeben, sagt er.
Die Frage, ob er selbst Kampfjet-Lieferungen befürworte, will Borrell nicht beantworten. "Meine Aufgabe ist es, einen Konsens zu erzielen", sagt der Außenbeauftragte. Dabei sei es nicht hilfreich, öffentlich Positionen zu vertreten, die diese Möglichkeit gefährden könnten.

00:13
02.02.2023
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor dem Jahrestag des Kriegsbeginns am 24. Februar vor einer Zunahme der Angriffe. Im Osten der Ukraine hätten die Russen das Ziel, zu dem Datum Errungenschaften vorzuweisen, sagt Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten Videobotschaft. "Die Situation wird immer härter", sagt er und lobt den Widerstand der ukrainischen Streitkräfte.
In seiner Videobotschaft informiert Selenskyj vor einem EU-Ukraine-Gipfel an diesem Freitag über "Erfolge" der Arbeit ukrainischer Strafverfolgungsbehörden. So flog etwa eine Polizeiabteilung auf, die einen Prostituiertenring gedeckt haben soll. Es habe Gewalt gegen Mädchen gegeben, sagt Selenskyj. Es gebe erste Festnahmen. Die Beamten sollen Behörden zufolge monatlich eine Million Euro "Schutzgeld" kassiert haben.

22:50
01.02.2023
Beim Einschlag einer Rakete in einem Wohnhaus der Stadt Kramatorsk im Osten der Ukraine sind nach Angaben der ukrainischen Behörden mindestens zwei Menschen getötet und sieben verletzt worden. "Ein weiterer Terroranschlag der Kriminellen und Terroristen aus Russland", schreibt der Chef des Präsidialbüros, Andrij Jermak, im Nachrichtenkanal Telegram. Er veröffentlicht dazu ein Bild von einem Haus in in Trümmern. Das genaue Ausmaß war zunächst unklar. In den Ruinen könnten weiter Menschen liegen, heißt es.

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