Letztes Update:
20230201131518

01:00
01.02.2023
Griechenland wird wegen der Spannungen mit der Türkei keine Leopard-Panzer an die Ukraine liefern. Dies teilte der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis während eines Besuches in Japan mit, wie japanische Medien und das staatliche griechische Fernsehen (ERT) berichteten. "Wir werden Leopard-2 aus dem einfachen Grund nicht geben, weil sie für unsere Verteidigungsstrategie absolut notwendig sind", so Mitsotakis. Die Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei gehen wegen eines Disputs um Hoheitsrechte im östlichen Mittelmeer zurzeit durch eine sehr angespannte Phase.
Griechenland hat so viele Leopard-Panzer wie kein anderes Land Europas: Rund 350 Leopard 2 und 500 Leopard 1. Die Regierung in Athen hat aber kein Interesse, Panzer abzugeben, weil sie sich vom Nato-Partner Türkei bedroht fühlt.

23:41
31.01.2023
Vizekanzler Robert Habeck spricht sich gegen die Lieferung von Kampfjets an die Ukraine aus. In der ZDF-Sendung "Markus Lanz" spricht Habeck von einem "Balanceakt" zwischen der "maximalen Unterstützung" der Ukraine, ohne dass Deutschland dabei selbst Kriegspartei werde. "Und das ist natürlich nicht ganz klar, wo dort die Linie verläuft."
Nach dem, was er wisse, brauche die Ukraine für die modernen, westlichen Kampfjets die Wartung des Westens, der damit "wahrscheinlich" dann einen Schritt zu weit gehen könnte, meint Habeck. Es sei richtig, der Ukraine Kampfpanzer zu liefern. "Aber zwischen den Kriegspanzern und Kampfjets ist ein Unterschied."

extern
Inhalte anzeigen

22:03
31.01.2023
Inmitten der nun seit fast einem Jahr andauernden russischen Invasion will der ukrainische Präsident Selenskyj den geplanten EU-Beitritt seines Landes weiter vorantreiben. Von einem EU-Ukraine-Gipfel Ende dieser Woche erwarte Kiew sich "Neuigkeiten", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. "Wir erwarten Entscheidungen unserer Partner in der Europäischen Union, die (...) unserem Fortschritt entsprechen. Fortschritt, der offensichtlich da ist - und das sogar trotz des großflächigen Kriegs." Selenskyj bekräftigt, dass in Kiew an Reformen gearbeitet werde.

Wenn Sie diese Inhalte sehen möchten, müssen zu deren Darstellung Ihre IP-Adresse, Datum, Uhrzeit sowie Daten zu Ihrem Browser und Endgerät an den Diensteanbieter übermittelt werden. Auf die weitere Datenverarbeitung dort haben wir keinen Einfluss. Ihre Entscheidung solche Inhalte anzuzeigen, wird nur bis zur Beendigung der App oder Ihres Browsers gespeichert.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalte anzeigen