Letztes Update:
20230131020035

18:03
30.01.2023
Frankreich und Australien wollen der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs gemeinsam Artilleriemunition liefern. Es handele sich um von der Ukraine dringend benötigte 155-Millimeter-Munition, teilte das französische Außenministerium nach Beratungen von Vertretern beider Länder in Paris mit. Die für Artilleriegeschütze bestimmte Munition kann unter anderem zum Beschuss von Panzern eingesetzt werden. Es handele sich um mehrere Tausend Geschosse, die die Verteidigungsindustrien beider Länder gemeinsam fertigten, sagte Frankreichs Verteidigungsminister Sébastien Lecornu, wie der Sender France Info berichtete. 
Der australische Verteidigungsminister Richard Marles sprach demnach von einem Millionenprojekt und einer neuen Kooperation zwischen der australischen und französischen Verteidigungsindustrie.

16:15
30.01.2023
Nach den schweren Vorwürfen der ukrainischen Regierung gegen das Internationale Olympische Komitee, weist ein IOC-Sprecher "diese und andere diffamierende Äußerungen aufs Schärfste zurück". Sie könnten "nicht als Grundlage für eine konstruktive Diskussion dienen", hieß es weiter: "Daher wird das IOC sie nicht weiter kommentieren."
"Das IOC ist ein Promoter von Krieg, Mord und Zerstörung", hatte der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak unter anderem geschrieben. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte das IOC und dessen Präsidenten Thomas Bach mehrfach aufgerufen, Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus weiter zu verbannen. Das Nationale Olympische Komitee der Ukraine plant für den 3. Februar eine außerordentliche Generalversammlung, um einen möglichen Olympia-Boykott zu beschließen, sollten diese wieder an Wettkämpfen teilnehmen.

15:02
30.01.2023
Verteidigungsminister Boris Pistorius will sich nach der Entscheidung für die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine nicht auf eine Debatte über Kampfjets einlassen. Überlegungen, ob die Bundeswehr Flugzeuge abzugeben habe, seien "hypothetische Fragen", auf die er nicht antworte, sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch im Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Schwielowsee bei Potsdam.
"Und im Übrigen hat der Bundeskanzler dazu meines Wissens alles gesagt, was zu sagen ist", sagte Pistorius, der sich über die Auslandseinsätze der Bundeswehr informierte. Scholz hatte die andauernde Diskussion über die mögliche Lieferung von Kampfjets in die Ukraine kritisiert und von einem "Überbietungswettbewerb" gesprochen.

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