Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, wirft Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor, die USA mit seinem Verhalten in der Kampfpanzer-Debatte verstimmt zu haben. Die US-Regierung hätte erwartet, dass Deutschland bei den Leopards die Führungsrolle übernimmt - der Kanzler habe diese aber nicht angenommen.
"Freunde hat sich der Bundeskanzler in Washington damit sicherlich nicht gemacht", sagt Heusgen der Rheinischen Post und dem General-Anzeiger. Die Bundesregierung will Leopard-2-Panzer in die Ukraine liefern und dies auch Bündnispartnern erlauben. Kritikern prangern an, dass diese Entscheidung zu zögerlich getroffen worden sei.