Letztes Update:
20230122020034

23:05
20.01.2023
Künftig will Pakistan ein Drittel seines Energiebedarfs mit russischem Öl decken. Das gab der pakistanische Energieminister Musadik Malik bekannt. Die Lieferung russischen Öls zu ermäßigten Preisen könnte bereits im März starten, hieß es nach Verhandlungen zwischen Moskau und Islamabad. Malik machte keine Angaben zum Preis oder dem genauen Volumen der geplanten Importe. Bisher bezieht Pakistan Erdöl hauptsächlich aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Kuwait sowie Flüssigerdgas aus Katar. 
Irfan Schesad, Experte beim Eurasia Century Institute in Islamabad, sprach von einer "Win-Win-Situation". Gasknappheit und hohe Ölpreise kurbelten die Inflation in dem Land mit rund 230 Millionen Einwohnern zuletzt massiv an. Bereits im vergangenen Jahr hatte Premierminister Shehbaz Sharif angekündigt, neue Möglichkeiten finden zu wollen, um den Energiebedarf seines Landes zu decken. 

extern
Inhalte anzeigen

21:26
20.01.2023
Die CDU/CSU-Fraktion wirft der Bundesregierung in der Frage um mögliche Lieferungen deutscher Leopard-2-Panzer an die Ukraine eine "Verweigerungshaltung" vor. "Dass der neue Verteidigungsminister seit heute prüfen lässt, ob Deutschland Leopard-Panzer liefern kann, ist völlig unverständlich. Warum ist das nicht schon längst geschehen?", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Johann Wadephul der Deutschen Presse-Agentur. "Der Schaden der heutigen Verweigerungshaltung der Bundesregierung wird nicht absehbare Folgen für unsere Reputation haben."

20:51
20.01.2023
Nach der Ukraine-Konferenz im deutschen Ramstein will Präsident Wolodymyr Selenskyj weiter um die Lieferung von deutschen Leopard-2-Panzern an sein Land kämpfen. Er habe bei den Gesprächen viel Verständnis für die Erfordernisse der von Russland angegriffenen Ukraine gehört, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten allabendlichen Videobotschaft. "Ja, wir werden noch kämpfen müssen um die Lieferung moderner Panzer, aber mit jedem Tag machen wir es noch offenkundiger, dass es keine Alternative gibt zu der Entscheidung für Panzer", sagte er.
Selenskyj zeigte sich optimistisch, dass er die Panzer erhalten wird. Notwendig seien auch Raketen mit größeren Reichweiten, um ukrainische Gebiete zu befreien. Nicht alles, worüber in Ramstein gesprochen wurde, sei für die Öffentlichkeit bestimmt, meinte der Präsident. Unterm Strich aber stehe eine Stärkung des ukrainischen Widerstandes gegen die russische Aggression. "Die Partner stehen fest zu ihrer Haltung, dass sie die Ukraine so lange unterstützen, wie es für unseren Sieg notwendig ist."

Wenn Sie diese Inhalte sehen möchten, müssen zu deren Darstellung Ihre IP-Adresse, Datum, Uhrzeit sowie Daten zu Ihrem Browser und Endgerät an den Diensteanbieter übermittelt werden. Auf die weitere Datenverarbeitung dort haben wir keinen Einfluss. Ihre Entscheidung solche Inhalte anzuzeigen, wird nur bis zur Beendigung der App oder Ihres Browsers gespeichert.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalte anzeigen