Durch eine
schwere Explosion sind in einer
Kaserne in der westrussischen Region Belgorod
drei Soldaten getötet und 16 weitere verletzt worden. Acht weitere Männer würden seit dem Vorfall am Samstag vermisst, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur
Interfax unter Berufung auf Rettungsdienste. Den Angaben zufolge hatte ein Unteroffizier
versehentlich eine Handgranate zur Detonation gebracht, woraufhin in dem Gebäude ein Feuer ausbrach. Er selbst erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Das Internetportal Baza wiederum berichtet, der Mann habe mit der Granate hantiert, um sich vor ihm unterstellten Militärangehörigen Autorität zu verschaffen. Bei den Getöteten und Verletzten soll es sich demnach
um mobilisierte Rekruten handeln. Andere Portale schrieben, das Feuer habe auch ein Waffenlager erfasst und die Munition dort zur Explosion gebracht. Die verschiedenen Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.