Letztes Update:
20230116020100

13:57
15.01.2023
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter fordert den Rückkauf von Flugabwehrpanzern des Typs Gepard von Katar zugunsten der Ukraine. "Die katarischen Gepard-Panzer werden dort aktuell nicht benötigt und sind in einsatzbereitem Zustand, einen Rückkauf fände ich deshalb sehr gut", sagt Kiesewetter der Süddeutschen Zeitung. "Alles, was zum Sieg der Ukraine beitragen kann, sollten wir auch tun."
Die Bundeswehr nutzt Panzer vom Typ Gepard nicht mehr und lieferte bereits 30 der Panzer an die von Russland angegriffene Ukraine. "Der Gepard hat sich im Einsatz bewährt und wurde zu Beginn auch vielfach sehr effizient zur Bekämpfung von Boden-Zielen verwendet", so Kiesewetter. Er kritisiert, Deutschland habe zu wenig Munition für die Panzer an die Ukraine geliefert.

12:26
15.01.2023
Die Ukraine stellt ihre Bürger auf verstärkte Probleme bei der Stromversorgung ein. Landesweit müsse heute die vielerorts ohnehin schon deutlich reduzierte Strommenge pro Haushalt noch weiter gedrosselt werden, um größere Engpässe zu vermeiden, teilt der staatlichen Stromnetzbetreiber Ukrenerho auf Facebook mit. Auch Notabschaltungen seien nicht ausgeschlossen. 
Die jüngsten russischen Angriffe haben einmal mehr auf die ukrainische Energie-Infrastrukur gezielt. Betroffen waren unter anderem die Region um die Hauptstadt Kiew sowie Charkiw im Osten des Landes. 

12:08
15.01.2023
Der SPD-Bundesvorsitzende Klingbeil spricht sich für eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Kriegs aus. "Manchmal wird mir schwindlig, wenn ich sehe, dass sich Diskussionen nur noch um Waffen drehen", sagt er bei einem Neujahrsempfang der SPD in Mainz. "Ich bin geschockt, wenn ich in diesen Tagen erlebe, wie der Begriff der Diplomatie fast verächtlich gemacht wird."
Er unterstütze zu 100 Prozent, dass Deutschland der Ukraine mit Schützenpanzern beistehe, so der SPD-Vorsitzende. Die Ukraine müsse militärisch gestärkt werden, "dass sie gestärkt in Verhandlungen mit der russischen Seite gehen kann". Die SPD stehe wie schon Friedensnobelpreisträger Willy Brandt dafür ein, "auf der einen Seite militärisch stark zu sein, auf der anderen Seite auf Diplomatie zu setzen".

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