Letztes Update:
20230111160907

12:30
11.01.2023
Blick in die Presse: Die spanische Zeitung ABC zur Entwicklung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine.

Das Aggressionspotenzial Russlands darf nicht unterschätzt werden. Das ist die Botschaft, die die NATO und die Europäische Union gestern ausgesandt haben, als sie versprachen, ihre Zusammenarbeit im Konflikt auf die "nächste Stufe" zu heben (...) Etwa zur gleichen Zeit, als diese Ankündigung gemacht wurde, erhöhten die russischen Truppen den Druck auf (die Kleinstadt) Soledar im östlichen Gebiet Donezk. Das ist der Punkt, den Russland gewählt hat, um den ukrainischen Vormarsch der letzten Wochen zu stoppen und die taktische Initiative auf dem Schlachtfeld zurückzugewinnen. 12:30
11.01.2023

12:16
11.01.2023
Zum Schutz kritischer Infrastruktur wie der Energieversorgung richten die Europäische Union und die Nato eine gemeinsame Arbeitsgruppe ein. Das kündigen Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel an. In der Taskforce sollten Experten beider Seiten zusammenarbeiten, "um die wichtigsten Bedrohungen für unsere kritischen Infrastrukturen zu ermitteln und die strategischen Schwachstellen, die wir haben, zu untersuchen", sagt von der Leyen.
Zugleich sollten Maßnahmen entwickelt werden, um die Widerstandsfähigkeit der besonders wichtigen Bereiche zu erhöhen. Zunächst solle sich die Arbeitsgruppe mit den Feldern Verkehr, Energie, Digitales und Weltraum beschäftigenStoltenberg betont: "Wir wollen gemeinsam überlegen, wie wir unsere kritischen Infrastrukturen, Technologien und Lieferketten widerstandsfähiger gegen potenzielle Bedrohungen machen und Maßnahmenergreifen können, um potenzielle Schwachstellen zu entschärfen."

11:58
11.01.2023
Das ukrainische Militär hat russische Angaben zur Lage in der umkämpften Kleinstadt Soledar in der Ostukraine zurückgewiesen. "Die Russen sagen, dass Soledar unter ihrer Kontrolle sei. Das stimmt nicht", sagt der Sprecher der Ostgruppe der ukrainischen Streitkräfte, Serhij Tscherewatyj, Medienberichten in Kiew zufolge. Zur aktuellen Lage werde der ukrainische Generalstab Angaben machen.
Der Chef der russischen Söldnertruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hatte behauptet, dass die Kleinstadt im Gebiet Donezk nahezu erobert und etwa 500 ukrainische Soldaten eingeschlossen seien. Das russische Verteidigungsministerium hatte mitgeteilt: "Luftlandeeinheiten haben Soledar von den nördlichen und südlichen Stadtteilen her blockiert." Zugleich wurde eingeräumt, dass die Kampfhandlungen in der Stadt weiter andauerten.

Wenn Sie diese Inhalte sehen möchten, müssen zu deren Darstellung Ihre IP-Adresse, Datum, Uhrzeit sowie Daten zu Ihrem Browser und Endgerät an den Diensteanbieter übermittelt werden. Auf die weitere Datenverarbeitung dort haben wir keinen Einfluss. Ihre Entscheidung solche Inhalte anzuzeigen, wird nur bis zur Beendigung der App oder Ihres Browsers gespeichert.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalte anzeigen