Letztes Update:
20230103124846
Es gibt Ereignisse, die alles verändern. Obwohl man solche Zäsuren sicherer aus der historischen Perspektive ausmachen kann, so wissen wir schon jetzt, dass sich die Welt mit dem 24. Februar 2022 klar verändert hat. Aus unserer Sicht beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass es in Folge des russischen Angriffs noch im Verlauf dieses Jahrzehnts zu einem direkten Konflikt zwischen Russland und der Nato kommen könnte, 50 Prozent. Von dieser Annahme sollte man ausgehen, wenn man die kommende Zeit ausnutzen will, um den Staat wirkungsvoll zu stärken und die Gesellschaft widerstandsfähig zu machen. (...) 09:52
03.01.2023

08:19
03.01.2023
Im Gebiet Cherson im Süden der Ukraine hat das ukrainische Militär den russischen Streitkräften nach eigenen Angaben mit einem Artillerieangriff schwere Verluste zugefügt. Nahe der Ortschaft Tschulakiwka sei den Ukrainern ein Treffer gegen feindliche Truppen und Militärtechnik gelungen, teilt der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht mit. "Die Verluste des Gegners belaufen sich auf 500 Tote und Verletzte", heißt es. Der Angriff sei bereits in der Silvesternacht erfolgt. Die Angaben des Militärs ließen sich nicht unabhängig prüfen. Beide Kriegsparteien sprechen häufig von hohen Verlusten der gegnerischen Seite. 
Laut ukrainischem Generalstab wurden einen Tag später auch russische Einheiten im Ort Fedoriwka getroffen. Die Zahl der Opfer dort werde noch geprüft. Fedoriwka und Tschulakiwka liegen beide auf der südöstlichen Seite des Flusses Dnipro auf dem von Russland besetzten Teil des Gebiets Cherson.  

07:14
03.01.2023
Blick in die Presse: Die Neue Zürcher Zeitung zu möglichen Szenarien für den Kriegsverlauf in der Ukraine.

Kriege sind Extremereignisse und daher naturgemäß in ihrem Verlauf äußerst schwierig voraussehbar. Trotzdem sei hier die Prognose gewagt, dass Russland an die Grenzen seiner Kräfte gelangen und in einem Jahr militärisch schlechter dastehen wird als jetzt. Für diese These spricht, dass der Kreml offenkundig die Grundprobleme seiner Streitkräfte nicht zu lösen vermag. Dazu zählen mangelhafte Motivation, Führungsschwächen, ungenügende Koordination zwischen den Teilstreitkräften und zunehmende Knappheit bei Präzisionsraketen und Munition. (...) 07:14
03.01.2023
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