Letztes Update:
20221223020129

12:56
22.12.2022
Russland will US-Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot nach deren Lieferung in die Ukraine zerstören. "Die Entmilitarisierung ist doch eines der Ziele der militärischen Spezialoperation", so Kremlsprecher Dmitri Peskow laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax auf die Frage nach Moskaus Reaktion auf die zugesagten US-Waffenlieferungen für Kiew. Peskow kritisiert, dass die USA damit praktisch einen Krieg gegen Russland führen würden. Die USA und andere Staaten würden immer neue Waffengattungen mit größeren technischen Möglichkeiten an die Ukraine liefern. "Das trägt nicht zu einer raschen Beilegung der Situation bei – im Gegenteil", so Peskow.
Peskow beklagt sich darüber, dass die US-Seite kein Wort darüber verloren habe, dass die zivile Bevölkerung und Infrastruktur im Donbass kontinuierlich von der Ukraine mit den westlichen Waffen beschossen werde. Russland werde sich nicht von seinen Kriegszielen abbringen lassen, so Peskow weiter. Der Besuch Selenskyjs in den USA zeige vielmehr, dass weder Washington noch Kiew bereit seien, Moskau auch nur anzuhören. "Und es gab auch keine echten Aufrufe zu Frieden", sagt Peskow. Den USA gehe es vielmehr darum, "ihre Linie fortzusetzen und de facto indirekt mit Russland bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen"

12:47
22.12.2022
Die Türkei sieht Verhandlungen über eine Zustimmung des Landes zum Nato-Beitritt Schwedens erst am Anfang. Es gebe eine Vereinbarung, die umgesetzt werden müsse. "Wir sind noch nicht bei der Hälfte angelangt, wir stehen erst am Anfang", sagt der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Ankara bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem schwedischen Kollegen Tobias Billström in Ankara.
Nato-Mitglied Türkei blockiert den Beitritt der beiden nordischen Länder jedoch. Um den Streit beizulegen, hatte Schweden im Juni in einer Vereinbarung unter anderem einen verstärkten Kampf gegen Terrorismus zugesagt. Billström sagt: "Schweden hält seine Versprechen. Wir nehmen die Vereinbarung ernst." Er verweist zudem auf getroffene und noch anstehende Gesetzesänderungen in Bezug auf Terrorismus. Die Türkei fordert zudem die Auslieferung von Dutzenden Menschen - einer davon ist der Journalist Bülent Kenes, der im schwedischen Exil lebt. 

extern
Inhalte anzeigen
Wenn Sie diese Inhalte sehen möchten, müssen zu deren Darstellung Ihre IP-Adresse, Datum, Uhrzeit sowie Daten zu Ihrem Browser und Endgerät an den Diensteanbieter übermittelt werden. Auf die weitere Datenverarbeitung dort haben wir keinen Einfluss. Ihre Entscheidung solche Inhalte anzuzeigen, wird nur bis zur Beendigung der App oder Ihres Browsers gespeichert.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalte anzeigen