Letztes Update:
20221122020035

10:28
21.11.2022
UPDATE | Polen begrüßt das Angebot von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht, dem Nato-Partner nach dem Raketeneinschlag mit einem Patriot-Abwehrsystem zu helfen. Er habe dies mit "großer Zufriedenheit" zur Kenntnis genommen, sagt Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak. Er wolle vorschlagen, das Patriot-System in der Nähe von Polens Grenze zur Ukraine zu stationieren. 
In dem polnischen Grenzdorf Przewodow war eine Rakete eingeschlagen (wir berichteten). Zwei Zivilisten starben. Derzeit geht der Westen davon aus, dass es eine ukrainische Flugabwehrrakete war, die zur Verteidigung gegen Angriffe des russischen Militärs eingesetzt wurde. Lambrecht hatte gesagt, als Konsequenz aus diesem Ereignis müsse man sich im Bündnis bei der Luftverteidigung besser aufstellen

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10:01
21.11.2022
Rund neun Monate nach dem Beginn der russischen Invasion hat der ukrainische Präsident Selenskyj den Widerstandswillen seines Volkes gewürdigt. "Wir sind bereit, das Letzte zu geben. Bereit, bis zum Schluss zu kämpfen", sagt Selenskyj in einer Videobotschaft anlässlich des sogenannten "Tages der Würde und Freiheit". Die Ukraine habe einen sehr hohen Preis für die Freiheit gezahlt und werde ihn auch weiterhin zahlen, so der Staatschef mit Blick auf die Tausenden Kriegsopfer.
Jeder habe gesehen, wozu die Ukrainer fähig seien und welche Verteidiger sie hätten, sagt Selenskyj. "Wie wir einer der größten Armeen der Welt widerstehen und eine der besten Armeen der Welt werden können." Hartgesottenen Kämpfern hätten sich Musiker, Schauspieler, Olympiasieger, IT-Spezialisten, Wissenschaftler und Geschäftsleute angeschlossen. Hunderttausende Ukrainer seien nicht in Flugzeuge gestiegen, sondern hätten in der Schlange vor Einberufungsbüros gestanden, um die Ukraine zu verteidigen. Selenskyj lobte auch den Mut von Zivilisten.

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